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	<title>Österreichische Literatur in Frankreich seit 1945 - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Hannah: /* Germanistik */</title>
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Auf dem Prüfungsprogramm der &#039;&#039;agrégation d’allemand&#039;&#039; standen in den letzten Jahrzehnten neben Werken von Kafka, Rilke, Hofmannsthal, Zweig, Musil, [[Georg Trakl|Trakl]] auch zeitgenössische österreichische Autor:innen: Bachmann, Canetti, Handke, Bernhard, Ransmayr&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Christoph_Ransmayr&amp;lt;/ref&amp;gt;, Haushofer. Auf dem Programm 2026/27 stehen sowohl für die &#039;&#039;agrégation d’allemand&#039;&#039; als auch für die &#039;&#039;agrégation de lettres modernes&#039;&#039; (Prüfung in vergleichender Literaturwissenschaft) Theaterstücke von Thomas Bernhard (&#039;&#039;Heldenplatz bzw. Minetti&#039;&#039;). Es ist seit Jahrzehnten üblich, eine meist mit einer Publikation verbundene Tagung an mehreren Universitäten zum österreichischen Concours-Thema zu organisieren. Diese universitäre Sensibilisierung für österreichische Literatur trägt ab den 1980er Jahren zunehmend Früchte in der französischen Literaturwissenschaft in Form von Doktorarbeiten oder Beiträgen in französischen Fachzeitschriften. Nach der französischen Datenbank &#039;&#039;theses.fr&#039;&#039; gebührt die akademische Palme mit jeweils 25 Dissertationen Musil und Kafka, deren Werke in Frankreich interdisziplinär in philosophische und ästhetische Diskussionen hineinwirken; statistisch folgen mit jeweils 20 Doktorarbeiten Rilke, Hofmannsthal, [[Paul Celan]] und Thomas Bernhard, der die Liste der zeitgenössischen Literatur anführt; weiters registriert die Datenbank Dissertationen über Zweig und Handke (15), Schnitzler (12), Canetti (11) und Bachmann (12), Jelinek (10), J. Roth (9), Karl Kraus (6), Trakl (5), Werfel (3), [[Heimito von Doderer|Doderer]] (3). Auch über [[Franz Grillparzer|Grillparzer]], Nestroy, [[Ferdinand Raimund|Raimund]], Stifter (jeweils 2), Rosegger&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutsche-biographie.de/gnd118602667.html#ndbcontent&amp;lt;/ref&amp;gt;, Nabl&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutsche-biographie.de/gnd118586092.html#ndbcontent&amp;lt;/ref&amp;gt;, Fussenegger&amp;lt;ref&amp;gt;https://austria-forum.org/af/Biographien/Fussenegger%2C_Gertrud&amp;lt;/ref&amp;gt;, K.E. Franzos&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Karl_Emil_Franzos&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[H.C. 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Auf dem Programm 2026/27 stehen sowohl für die &#039;&#039;agrégation d’allemand&#039;&#039; als auch für die &#039;&#039;agrégation de lettres modernes&#039;&#039; (Prüfung in vergleichender Literaturwissenschaft) Theaterstücke von Thomas Bernhard (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Heldenplatz / Place des héros (Thomas Bernhard)|&lt;/ins&gt;&#039;&#039;Heldenplatz&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;]] &lt;/ins&gt;bzw. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Minetti&#039;&#039;). Es ist seit Jahrzehnten üblich, eine meist mit einer Publikation verbundene Tagung an mehreren Universitäten zum österreichischen Concours-Thema zu organisieren. Diese universitäre Sensibilisierung für österreichische Literatur trägt ab den 1980er Jahren zunehmend Früchte in der französischen Literaturwissenschaft in Form von Doktorarbeiten oder Beiträgen in französischen Fachzeitschriften. Nach der französischen Datenbank &#039;&#039;theses.fr&#039;&#039; gebührt die akademische Palme mit jeweils 25 Dissertationen Musil und Kafka, deren Werke in Frankreich interdisziplinär in philosophische und ästhetische Diskussionen hineinwirken; statistisch folgen mit jeweils 20 Doktorarbeiten Rilke, Hofmannsthal, [[Paul Celan]] und Thomas Bernhard, der die Liste der zeitgenössischen Literatur anführt; weiters registriert die Datenbank Dissertationen über Zweig und Handke (15), Schnitzler (12), Canetti (11) und Bachmann (12), Jelinek (10), J. Roth (9), Karl Kraus (6), Trakl (5), Werfel (3), [[Heimito von Doderer|Doderer]] (3). Auch über [[Franz Grillparzer|Grillparzer]], Nestroy, [[Ferdinand Raimund|Raimund]], Stifter (jeweils 2), Rosegger&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutsche-biographie.de/gnd118602667.html#ndbcontent&amp;lt;/ref&amp;gt;, Nabl&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutsche-biographie.de/gnd118586092.html#ndbcontent&amp;lt;/ref&amp;gt;, Fussenegger&amp;lt;ref&amp;gt;https://austria-forum.org/af/Biographien/Fussenegger%2C_Gertrud&amp;lt;/ref&amp;gt;, K.E. Franzos&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Karl_Emil_Franzos&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[H.C. Artmann]] wurde in Frankreich bisher dissertiert.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Hannah</name></author>
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		<title>Hannah: Die Seite wurde neu angelegt: „Eingangs sei bemerkt, dass auf die im deutschen Sprachraum, allen voran in Österreich, geführten Debatten um das Spezifische, das Eigenständige der österreichischen Literatur in diesem Rahmen nicht eingegangen werden kann.&lt;ref&gt;Ein guter Überblick über die Debatten findet sich bei Klaus Amann: ich ich sein wer sein? Statt eines Vorworts. In: „ich ich sein – wer sein?“ Zur österreichischen Literatur. Klagenfurt: Ritter Verlag 2025, S. 9–28; G…“</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Eingangs sei bemerkt, dass auf die im deutschen Sprachraum, allen voran in Österreich, geführten Debatten um das Spezifische, das Eigenständige der österreichischen Literatur in diesem Rahmen nicht eingegangen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein guter Überblick über die Debatten findet sich bei Klaus Amann: ich ich sein wer sein? Statt eines Vorworts. In: „ich ich sein – wer sein?“ Zur österreichischen Literatur. Klagenfurt: Ritter Verlag 2025, S. 9–28; G…“&lt;/p&gt;
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