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	<title>Thilda von Kulmer - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Hannah: Die Seite wurde neu angelegt: „Baronin Thilda Kulmer, in &#039;&#039;Moderne Welt. Almanach der Dame&#039;&#039;, 15. Februar 1934, S. 12. Baronin Klothilde von Kulmer zum Rosenpichl und Hohenstein (* 23. Februar 1877 in Eisenstadt - † 18. Dezember 1953 in Wien) stammt von dem Adelsgeschlecht der Kulmer ab und war zwischen Paris und Wien als Kunstjournalistin, Kuratorin und Modedesignerin tätig. Zwischen 1907 und 1914 residiert sie in Paris. In dieser Z…“</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;a href=&quot;/wiki/Datei:BaroninThildaKulmerModerneWelt.png&quot; title=&quot;Datei:BaroninThildaKulmerModerneWelt.png&quot;&gt;thumb|Baronin Thilda Kulmer, in &amp;#039;&amp;#039;Moderne Welt. Almanach der Dame&amp;#039;&amp;#039;, 15. Februar 1934, S. 12.&lt;/a&gt; Baronin Klothilde von Kulmer zum Rosenpichl und Hohenstein (* 23. Februar 1877 in Eisenstadt - † 18. Dezember 1953 in Wien) stammt von dem Adelsgeschlecht der Kulmer ab und war zwischen Paris und Wien als Kunstjournalistin, Kuratorin und Modedesignerin tätig. Zwischen 1907 und 1914 residiert sie in Paris. In dieser Z…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:BaroninThildaKulmerModerneWelt.png|thumb|Baronin Thilda Kulmer, in &amp;#039;&amp;#039;Moderne Welt. Almanach der Dame&amp;#039;&amp;#039;, 15. Februar 1934, S. 12.]]&lt;br /&gt;
Baronin Klothilde von Kulmer zum Rosenpichl und Hohenstein (* 23. Februar 1877 in Eisenstadt - † 18. Dezember 1953 in Wien) stammt von dem Adelsgeschlecht der Kulmer ab und war zwischen Paris und Wien als Kunstjournalistin, Kuratorin und Modedesignerin tätig. Zwischen 1907 und 1914 residiert sie in Paris. In dieser Zeit verfasst die Aristokratin, die in den künstlerischen und mondänen Kreisen von Paris und Wien ein- und ausgeht, Artikel auf Französisch für die Kunstzeitschrift [[Österreichische Kunst in französischen Kunstzeitschriften (1890–1945)|&amp;#039;&amp;#039;L’Art décoratif&amp;#039;&amp;#039;]] sowie für eine französische Jagdzeitschrift als Sonderberichterstatterin der Ersten Internationalen Jagdausstellung&amp;lt;ref&amp;gt;https://secession.at/digital_archive_exhibition/97&amp;lt;/ref&amp;gt; in Wien im Jahre 1910. Als Mitglied von Wohltätigkeitskomitees beteiligt sie sich in Paris an internationalen Bauern- und Frauenkunst-Ausstellungen und fungiert als Vermittlerin mit Museen in Wien und Graz. Zwischen 1911 und 1914 hält sie die einzige regelmäßige „Pariser Ausstellungschronik“ der österreichischen Kunstzeitschrift [[Kunst und Kunsthandwerk (Monatsschrift des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie, 1898–1921)|&amp;#039;&amp;#039;Kunst und Kunsthandwerk&amp;#039;&amp;#039;]] (Organ des [[Museum für Angewandte Kunst|Österreichischen Museums für Kunst und Industrie]]) und ist als solche Zeugin der aufkommenden Avantgarden, Vermittlerin und Akteurin der Aufwertung des Kunsthandwerks und der Frauenkunst in den Pariser Salons um 1912&amp;lt;ref&amp;gt;Viraben 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, der sie nach Wien zurückziehen lässt. Ab 1915 und bis Anfang der 1930er Jahre tritt sie in Wien als Modedesignerin auf, vorerst in Verbindung mit den Bemühungen des Österreichischen Museums, eine vom Pariser Vorbild unabhängige [[Wiener Werkstätte|Modewirtschaft in Österreich-Ungarn]] während des Ersten Weltkriegs zu fördern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eine Biografie zwischen Adel und Avantgarde==&lt;br /&gt;
Klothilde von Kulmer wird am 23. Februar 1877 in Eisenstadt geboren. Sie ist die Tochter des k. u. k. Offiziers Joseph von Kulmer zum Rosenpichl und Hohenstein und seiner Frau Emma Franck-Jamborszky (1849–1924), die in Paris als Adoptiv-Tochter Maria Jamborszkys von Olsavicza und des Generals und Kriegsministers Karl von Franck (1806–1867) zur Welt kam. Der Familiensitz befindet sich in Graz, Ort der Gründung des ersten Mädchenlyzeums Österreichs im Jahre 1873. Zu Kulmers Ausbildung ist jedoch nichts Näheres bekannt; sicher ist, dass sie neben ihrer Muttersprache auch Französisch sowie Englisch fließend beherrscht und sich für Kunstgeschichte im Allgemeinen und Mode und Volkskunst, besonders Bauern- und Frauenkunst aus Österreich, Ungarn und Kroatien interessiert, wie ihre Verbindung zur Textilsammlung des Österreichischen Museums und zu den Kunsthandwerksschulen in Ungarn dokumentiert. Ihr Name erscheint regelmäßig im &amp;#039;&amp;#039;Gothaischen genealogischen Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039;, sowie in den mondänen Rubriken der österreichischen (ab 1899 im &amp;#039;&amp;#039;Grazer Volksblatt&amp;#039;&amp;#039;) und französischen Zeitschriften. Als Aristokratin gehört sie zur transnationalen Elite&amp;lt;ref&amp;gt;Goujon 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich gleichzeitig durch eine starke territoriale Bindung auszeichnet, was sich in Kulmers Förderung der österreichisch-ungarischen Bauernkunst spiegelt. In Paris verkehrt sie innerhalb der internationalen Elite zwischen den Salons und Botschaften und beteiligt sich, wie viele adlige Frauen ihrer Generation (die bekannteste Patronin des französischen Kunsthandwerks dieser Zeit ist Madame de Greffulhe&amp;lt;ref&amp;gt;https://francearchives.gouv.fr/fr/authorityrecord/FRAN_NP_050085&amp;lt;/ref&amp;gt;) an Wohltätigkeitskomitees (&amp;#039;&amp;#039;Comité des dames de l’Union centrale des arts décoratifs&amp;#039;&amp;#039;) zur Vermittlung von Frauenkunst, Volkskunst und zur Mädchenausbildung.&amp;lt;ref&amp;gt;Goujon 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mischung aus aristokratischem Lebensstil und Interesse für moderne Kunstrichtungen, von der Mode, Skulptur, Malerei, Wohnungseinrichtung bis zum Tanz, prägt ihr Wirken zwischen beiden Ländern und reiht sich in die Biografien vieler Aristokratinnen Europas Anfang des 20. Jahrhunderts ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Bravard 2013; Viraben 2021; Lillie 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulmers Name erscheint 1907 zum ersten Mal in der französischen Kunstzeitschrift [[Kunst und Kunsthandwerk (Monatsschrift des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie, 1898–1921)#Der französisch-österreichische Kultur-Transfer und seine Vermittler:innen|&amp;#039;&amp;#039;L’Art décoratif&amp;#039;&amp;#039;]] in Verbindung mit dem [[Museum für Angewandte Kunst|Österreichischen Museum für Kunst und Industrie]] &amp;lt;ref&amp;gt;Kulmer 1907&amp;lt;/ref&amp;gt; und in den mondänen Rubriken zum Salon- und Botschaftsleben in Paris. Zwischen 1910 und 1914, ihrer intensivsten Wirkungszeit als Kunstjournalistin für &amp;#039;&amp;#039;L’Art décoratif&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Kunsthandwerk&amp;#039;&amp;#039;, gehört sie mit 19 Besuchen&amp;lt;ref&amp;gt;Dupin 2021, 6&amp;lt;/ref&amp;gt; zu den fleißigsten Nutzerinnen der neu gegründeten Kunstgeschichtsbibliothek,&amp;lt;ref&amp;gt;Comment/Chapon 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; die zu einem Treffpunkt für Forscher, Kunsthistoriker   und die internationale Elite avancierte. Wie Dupin in ihrer Bibliotheks-Studie betont, erklärt sich das Interesse der Frauen der Aristokratie für die Bibliothek nicht zuletzt durch die unmittelbare Nähe des Modesalons des Begründers der Bibliothek, Jacques Doucet&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.inha.fr/actualites/jacques-doucet/&amp;lt;/ref&amp;gt; (1853–1929), der sich zudem als Kunstsammler und Mäzen der französischen Avantgarde-Bewegungen profilierte. Auch Kulmers Adressen im 16. Pariser Bezirk, nicht unweit von Doucets neuerrichteter Villa, zeugen von ihrer sozialen Stellung. Ab 1910 wohnt sie in der rue de Lübeck, Nummer 24, wenige Jahre später findet sich die nahegelegene Adresse Villa de Longchamp, Nummer 6, welche im Juni 1915 vom französischen Staat neben anderen deutschen und österreichischen Gütern in Paris beschlagnahmt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Maisons allemandes et autrichiennes 1915, 714&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs kehrt sie nach Wien zurück und zeigt im Februar 1916 antikisierende Kunstkleider bei den Modeausstellungen des Österreichischen Museums. Nach 1918 führt sie ihr Leben als „Dame der Gesellschaft im praktischen Leben“ weiter und leitet ein Mode-Atelier in Wien, wie ein Artikel aus &amp;#039;&amp;#039;Moderne Welt. Der Almanach der Dame&amp;#039;&amp;#039; zusammenfasst: „Baronin Thilda Kulmer von Rosen[b]ichl und Hohenstein ist viele Jahre in Paris ansässig gewesen, wo sie sich als Kunstkritikerin journalistisch betätigte, zugleich auch auf den Gebieten der Mode und Geschmackskultur gearbeitet hat. In Wien hat Baronin Thilda Kulmer vor einigen Jahren ein Atelier für künstlerische Kleider in griechischem Stil gegründet und bis vor kurzem erfolgreich geleitet“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Moderne Welt 1934, 16&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Wien engagiert sie sich weiterhin für Wohltätigkeitszwecke und vermittelt ihr Wissen in Vorträgen, die an ihre Pariser Jahre anknüpfen, jedoch ohne direkten Bezug zu Frankreich: Sie trägt 1933 über südslawische Volkskunst in der Urania vor und veröffentlicht ihren Vortrag für die Sphinx-Gesellschaft über den in Ungarn geborenen Parapsychologen Hellenbach im &amp;#039;&amp;#039;Journal für Parapsychologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Kulmer 1931&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie stirbt unverheiratet und kinderlos am 18. Dezember 1953 in Wien und wird auf dem Favoriten-Friedhof bestattet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vermittlerin von Kunstleben und Kunsthandwerk zwischen Paris und Wien==&lt;br /&gt;
[[File:BriefThildaKulmer.jpg|left|thumb|Brief Thilda Kulmers vom 19. April 1910 an den Direktor des &amp;#039;&amp;#039;Century Illustrated Monthly Magazines&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[File:KulmerÜbersetzung.jpg|thumb|Auszug aus Kulmers Übersetzung «Ma première chasseau chamois». In: &amp;#039;&amp;#039;La Chasse illustrée&amp;#039;&amp;#039; 1910, S. 348]]&lt;br /&gt;
1907 erscheint Kulmers erster Artikel auf Französisch in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;L’Art décoratif&amp;#039;&amp;#039; über die Winterausstellung im Österreichischen Museum für Kunst und Industrie. Der Artikel ist die erste Spur ihrer Bindung an das Museum samt seiner Kunstgewerbeschule und prägt von nun an ihre weitere Vermittlungstätigkeit. 1910 wendet sich Kulmer an das New Yorker &amp;#039;&amp;#039;Century Illustrated Monthly Magazine&amp;#039;&amp;#039;, um illustrierte Berichterstattungen über die Erste internationale Jagdausstellung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theviennasecession.com/jagd-ausstelung-1910/&amp;lt;/ref&amp;gt; anlässlich des 80. Geburtstags Franz-Josephs anzubieten. Zu ihren Argumenten gehört ihr Zugang zum Kaiserhaus und zur Wiener Gesellschaft, sowie die Tatsache, dass sie bereits von „mehreren Pariser Zeitschriften“&amp;lt;ref&amp;gt;Kulmer April 1910&amp;lt;/ref&amp;gt; als Sonderberichterstatterin nach Wien geschickt werde. Sie gibt ihre Pariser Adresse als Hauptwohnsitz und das Wiener Hotel Royal ab der Ausstellungs-Eröffnung am 5. Mai als provisorische Bleibe an. Der Direktor der Zeitschrift scheint nicht auf diesen Vorschlag eingegangen zu sein, anders als die Redaktion der französischen Jagdzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Le Field français. La Chasse illustrée et la Vie rurale et sportive&amp;#039;&amp;#039; (1867–1914), die zwei ausführliche Artikel Kulmers veröffentlicht, darunter eine von ihr angefertigte Übersetzung einer Hausarbeit des jungen Kaisers zur Gamsjagd. Die Jagdausstellung, welche aristokratischen Habitus mit internationalem Kommerz und moderner Kunst verbinden soll, findet in den Gebäuden der Weltausstellung von 1873 statt und wird von den [[Wiener Sezession|Sezessions]]-Mitgliedern und dem Österreichischen Museum mit kuratiert. Diese Bindung zwischen Aristokratie und Avantgarde prägt weiterhin Kulmers Vermittlungstätigkeit. Zwischen 1910 und 1913 verfasst sie sechs weitere Artikel für &amp;#039;&amp;#039;L’Art décoratif&amp;#039;&amp;#039; über Ausstellungen im deutschsprachigen Raum und in Paris, in denen sie ihre Kenntnisse zur Volks- und Frauenkunst (Stickereien, Webteppiche, Hausindustrie) vermittelt. Zwei längere Artikel über österreichisch-ungarische Bauernkunst&amp;lt;ref&amp;gt;Kulmer AD 1911 und 1913&amp;lt;/ref&amp;gt; stehen in direktem Zusammenhang zu den Charités, in denen sie sich besonders für ungarische Frauenhandarbeiten erfolgreich einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:GalerieRoyale.jpg|left|thumb|Thilda Kulmer (l.) bei der Eröffnung der ungarischen Ausstellung in der Galerie Royale. In: &amp;#039;&amp;#039;Sport und Salon&amp;#039;&amp;#039; 15. Juni 1912, S. 5]]&lt;br /&gt;
Mindestens drei Ausstellungen werden von ihr in Paris mitorganisiert. 1912 kuratiert sie die ungarische Abteilung für &amp;#039;&amp;#039;L’Art paysan dans tous les pays&amp;#039;&amp;#039; in der soeben eröffneten Galerie Royale (13, rue Royale) in Zusammenarbeit mit der Gründerin Madame de Schnéouhr. Kulmer hebt in ihren Pariser Ausstellungschroniken den künstlerischen, humanitären und kommerziellen Anspruch der Galerie Royale hervor: „Die Pflege der Volkskunst in Form von Unterstützung und Förderung der Hausindustrie der Landbevölkerungen ist seit einigen Jahren zu einem modernen Thema geworden. […] Die praktische und humanitäre Aufgabe dieser Ausstellung besteht darin, für die Produkte der Hausindustrien in Paris ein Absatzgebiet zu schaffen, und zwar durch ein direktes Herantreten an das Publikum. Die Ausstellung in der Rue Royale soll zu einer permanenten werden und hierdurch für die beteiligten Länder den Zweck einer Pariser Filiale erfüllen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Kulmer, KK 1912/ 8-7, S. 480&amp;lt;/ref&amp;gt; 1913 ist sie mit Erzherzogin Isabella&amp;lt;ref&amp;gt;https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Isabella_von_Österreich-Teschen&amp;lt;/ref&amp;gt; (1888–1973) für die österreichisch-ungarische Abteilung der vom &amp;#039;&amp;#039;Comité des Dames de l’Union Centrale des arts décoratifs&amp;#039;&amp;#039; eingerichteten &amp;#039;&amp;#039;Exposition de travaux d’art féminin&amp;#039;&amp;#039; im Palais de Marsan, Standort des &amp;#039;&amp;#039;Musée des arts décoratifs&amp;#039;&amp;#039;, verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Kulmer KK 1913/5, S. 314–327&amp;lt;/ref&amp;gt;Eine weitere Ausstellung zu Wohltätigkeitszwecken mit diplomatischem Hintergrund findet im Juni 1914 im Park des Hôtel Matignon statt, dem damaligen Sitz der österreichisch-ungarischen Botschaft&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.info.gouv.fr/patrimoine/bienvenue-a-lhotel-de-matignon&amp;lt;/ref&amp;gt;. Kulmers Beteiligung wird in vielen französischen Mode- und Kunstzeitschriften, sowie in den Organen der Frauenemanzipation (&amp;#039;&amp;#039;La Française&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Le Guide artistique&amp;#039;&amp;#039;) lobend rezipiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulmers Pariser Ausstellungsberichte für &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Kunsthandwerk&amp;#039;&amp;#039; zeugen von ihrer guten Kenntnis der verschiedenen Pariser Künstler*innen, Institutionen, Salons und Vereinigungen. Ihre Rubrik vermittelt somit wichtige Informationen über die französische Kunst- und Kunsthandwerksszene, die Entwicklung der Frauen- und Künstlervereinigungen und die Rezeption der ausländischen Künstler*innen auf dem zentralen Pariser Kunstmarkt. Alle wichtigen französischen Vereinigungen und Ausstellungen, alle Kunstgattungen finden in ihre Artikel zwischen 1911 und 1914 Eingang: &amp;#039;&amp;#039;Salon d’automne&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Salon d’hiver&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellungen der &amp;#039;&amp;#039;Arts décoratifs&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Cimaise&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Cercle Volney&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Société des Aquarellistes Français&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Société de la Peinture à l’Eau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Salon des Artistes Animaliers&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Société Nouvelle&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Kulmer KK 1913, 208–213&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Wiener Werkstätte#Paul Poiret und die Wiener Werkstätte|Poirets]] Förderschule &amp;#039;&amp;#039;Martine&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Kulmer KK/11 1912, 647&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Galerie Royale&amp;#039;&amp;#039; ... Kulmers Geschmack bleibt an die klassische Moderne der Jahrhundertwende gebunden, die kubistische und futuristische Malerei, die im &amp;#039;&amp;#039;Salon d’automne&amp;#039;&amp;#039; von 1912 ausgestellt wird, ist ihr, wie dem breiten Publikum, unverständlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Kulmer KK/11 1912, 646&amp;lt;/ref&amp;gt; Ist Kulmer bemüht, Kunstwerke und Kunsthandwerk von Frauen hervorzuheben (Jeanne Contal, Faux-Froidure, Ida Matton, Beatrice How z. B.), so bleibt ihr Urteil über die Ausstellung im Jahr 1914 der &amp;#039;&amp;#039;Union des Femmes peintres et sculpteurs&amp;#039;&amp;#039; im Grand Palais zwiespältig: 33 Jahre nach Gründung der Vereinigung habe diese ihren Zweck erfüllt, talentierte Frauen seien nun in der Lage, sich an „anderen Ausstellungen zu beteiligen“ und werden der Vereinigung „untreu“, was den Qualitätsschwund der 1300 Exponate erkläre.&amp;lt;ref&amp;gt;Kulmer KK 1914/3, 167&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Modeausstellungen im Österreichischen Museum während des Ersten Weltkriegs: der französische Schatten== &lt;br /&gt;
[[File:ModernesStilkleidAtelierKulmer.jpg|thumb|Modernes Stilkleid aus dem Atelier Th. Kulmer. In: &amp;#039;&amp;#039;Moderne illustrierte Zeitung für Reise und Sport&amp;#039;&amp;#039; 1917/3, S.18]]&lt;br /&gt;
Nach dieser sehr intensiven Redaktions-Zeit kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs sind keine weiteren Artikel über Kunstgewerbe zu verzeichnen. 1915 werden ihre Güter in Paris, sowie ihre Wohnung in der Villa de Longchamp im 16. Arrondissement beschlagnahmt. In Wien nimmt sie als Designerin an der siebten [[Wiener Werkstätte#Paul Poiret und die Wiener Werkstätte|Modeausstellung im Österreichischen Museum für Kunst und Industrie]] teil. Die Modeschau reiht sich in die Bemühungen des Museums und seiner Kunstgewerbeschule ein, sich gegen den Einfluss der Pariser Mode zu behaupten und eine national hergestellte, jedoch international wirksame Modeschule zu entwerfen, wie Friedrich Tilgner im Vorwort der Broschüre erläutert: „Unter dem Schlagwort &amp;#039;&amp;#039;Begründung einer Wiener Mode&amp;#039;&amp;#039; sind seit Kriegsbeginn in Wien, ähnlich wie im Deutschen Reiche, Bestrebungen zur Abwehr fremder Einflüsse in den Bekleidungsgewerben aufgetreten“&amp;lt;ref&amp;gt;Tilgner 1915&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Modeschau versteht Kulmer selbst als Synthese zwischen Antike und Moderne, Kunst und Geschichte, in der das Wandelbare auf das Zeitlose treffe: Nach einem Vortrag des Wiener Kunsthistorikers und Kustos am Österreichischen Museum, August Schestag, lässt Kulmer ihre Kunstgewänder zwischen Toga und Reformkleid von Damen der hohen Gesellschaft in einer Szenographie von Joseph Hoffmann und einer Choreographie der Dalcroze-Schülerin Käthe Ulrich präsentieren. Kulmers Selbstbewusstsein als Schöpferin zeigt sich auch an ihrer Antwort auf eine Rezension der Modeausstellung in der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Freien Presse&amp;#039;&amp;#039;, in der ihr Name falsch gedruckt worden war&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;NFP&amp;#039;&amp;#039; 23. Februar 1916&amp;lt;/ref&amp;gt;. In einem Interview für die &amp;#039;&amp;#039;Moderne illustrierte Zeitung für Reise und Sport&amp;#039;&amp;#039; verbindet Kulmer ihre Arbeit als Modedesignerin ausdrücklich mit einem ganz von Moderne und Frankreich durchdrungenem Erbe, das von der Tanzikone Isadora Duncan, dem Couturier [[Paul Poiret]] (1879–1944) bis zu Madame de Récamier reicht.&amp;lt;ref&amp;gt;E.W. 1917&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulmers Biografie und Wirken stellen einen vielschichtigen Transferfall dar, der die Verbindung zwischen den transnationalen Eliten, den kosmopolitischen Kunstströmungen der Moderne und den nationalen Institutionen dokumentiert. Sie verfasst mehr als 40 Artikel zwischen 1907 und 1914, die in beiden Ländern in wichtigen Kunstzeitschriften veröffentlicht werden zu einer Zeit, die für die Entwicklung des Kunsthandwerks, der Avantgarden und der Frauenemanzipation bezeichnend war. Obwohl sie vom Umfang ihrer Artikel und von der darin enthaltenen Chronik des internationalen Pariser Kunstlebens zu einer der Hauptquellen der Kunst-Vermittlung zwischen beiden Ländern in der unmittelbaren Vorkriegszeit zählt, findet sie in der Forschung, bis auf die Agorha-Seite&amp;lt;ref&amp;gt;Chevallier Myriam/ Prohin, Lucie: Kulmer, Klothilde von: https://agorha.inha.fr/ark:/54721/f1bf20bc-ee0e-4582-a503-0010167408a5&amp;lt;/ref&amp;gt; des INHA und Dupins Bibliotheks-Studie, kaum Erwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen und externe Links==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliografie==&lt;br /&gt;
===Februar 1907-April 1913: Kulmers 7 französische Artikel aus &amp;#039;&amp;#039;L’Art décoratif&amp;#039;&amp;#039; [AD]===&lt;br /&gt;
*Au musée autrichien des Arts décoratifs. Februar 1907/101, S. 70–73.&lt;br /&gt;
*L&amp;#039;Exposition de l&amp;#039;École des arts décoratifs à Vienne. August 1910/143, S. 66–69.&lt;br /&gt;
*L’art paysan en Autriche-Hongrie. Juli 1911/154, S. 15–20.&lt;br /&gt;
*Intérieurs rustiques de Styrie. 20. Februar 1912/166, S. 124–128.&lt;br /&gt;
*Tapis suédois anciens et modernes. 5. März 1912/167, S. 149–152.&lt;br /&gt;
*Broderies et tapisseries anciennes (trésor de la cathédrale de Halberstadt). 20. August 1912/178, S.117–124.&lt;br /&gt;
*L’art paysan hongrois. April 1913/190, S. 185–190.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kulmers Artikel aus &amp;#039;&amp;#039;Le Field français: La Chasse illustrée: journal de la Vie rurale et sportive&amp;#039;&amp;#039;===&lt;br /&gt;
*Exposition de Chasse à Vienne. 15. Januar 1910, S. 271–272.&lt;br /&gt;
*Ma première chasse au chamois. Devoir de style fait par l’Empereur François-Joseph à l’âge de 13 ans – 1843. Traduit de l’allemand (übersetzt und eingeleitet von Kulmer). 15. September 1910, S. 348–349.&lt;br /&gt;
===Oktober 1911–September 1914: Kulmers 29 Artikel für &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Kunsthandwerk&amp;#039;&amp;#039; [KK]===&lt;br /&gt;
====1911====&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1911 XIV/10, S. 554–555.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1911 XIV/11, S. 606–609.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1911 XIV/12, S. 686–690.&lt;br /&gt;
====1912====&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1912 XV/1, S. 69–70.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1912 XV/2, S. 131–133.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1912 XV/3, S. 185–187.&lt;br /&gt;
*Die Ausstellung der modernen dekorativen Künste im Musée des Arts décoratifs zu Paris. 1912 XV/4, S. 234–240.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1912 XV/4, S. 248–250.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1912 XV/5, S. 323–325.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1912 XV/6–7, S. 391–400.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1912 XV/8–9, S. 472–480.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1912 XV/12, S. 645–648.&lt;br /&gt;
====1913====&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1913 XVI/1, S. 76–77.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1913 XVI/2, S. 139–142.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1913 XVI/3, S. 208–213.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1913 XVI/4, S. 274–276.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1913 XVI/5, S. 314–327.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1913 XVI/6–7, S. 415–417.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1913 XVI/8–9, S. 494–497.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1913 XVI/11, S. 604–606.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1913 XVI/12, S. 654–656.&lt;br /&gt;
====1914====&lt;br /&gt;
*Moderne Wohnungseinrichtungen im Pariser Herbstsalon. 1914 XVII/1, S. 24–30.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1914 XVII/1, S. 59–61.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1914 XVII/ 2, S. 104–107.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1914 XVII/3, S. 165–168.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1914 XVII/4, S. 210–212.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1914 XVII/5, S. 280–284.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen.1914 XVII/6–7, S. 361–364.&lt;br /&gt;
*Pariser Ausstellungen. 1914 XVII/8–9, S. 431–435.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kulmers Artikel für die &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Parapsychologie&amp;#039;&amp;#039;===  &lt;br /&gt;
*Lazar Baron Hellenbach (1827–1887), als Denker, Forscher und Menschenfreund I [nach einem Vortrag in der Gesellschaft ’Sphinx’]. In: Zeitschrift für Parapsychologie, VI/2, Februar 1931, S. 89–94.&lt;br /&gt;
*Lazar Baron Hellenbach (1827–1887), als Denker, Forscher und Menschenfreund II [nach einem Vortrag in der Gesellschaft ’Sphinx’]. In: Zeitschrift für Parapsychologie VI/3, März 1931, S. 140–148.&lt;br /&gt;
===Presseartikel über Kulmer (Auswahl)===&lt;br /&gt;
*Auguste Chevassus: Les arts féminins au Pavillon de Marsan. In: &amp;#039;&amp;#039;Art et industrie: revue mensuelle illustrée&amp;#039;&amp;#039;, 1. Januar 1913: https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k9740824s &lt;br /&gt;
*L’exposition des travaux d’art féminin au musée des arts décoratifs. In: &amp;#039;&amp;#039;Le Journal des arts&amp;#039;&amp;#039;, 26. April 1913, S. 1.&lt;br /&gt;
*Von fremden Höfen [Abbildung S. 5]. In: &amp;#039;&amp;#039;Sport und Salon&amp;#039;&amp;#039;, 15. Juni 1912, S. 5 und 8.&lt;br /&gt;
*La Galerie Royale. In: &amp;#039;&amp;#039;Le Guide artistique. Revue mensuelle d’art décoratif et d’enseignement&amp;#039;&amp;#039;, 1. August 1912.&lt;br /&gt;
*La Galerie de la rue Royale. In: &amp;#039;&amp;#039;La Française&amp;#039;&amp;#039;, 8. September 1912, S. 3.&lt;br /&gt;
*Tilgner, Friedrich: Einleitung. In: &amp;#039;&amp;#039;Modeausstellung 1915/16 im k. k. Österreichischen Museum für Kunst und Industrie&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1915, S. 3–11.&lt;br /&gt;
*Die letzte Modevorführung im Österreichischen Museum. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Freie Presse&amp;#039;&amp;#039;, 22. Februar 1916, S. 9.&lt;br /&gt;
*Die letzte Modevorführung im Österreichischen Museum [Berichtigung Kulmers ihres fälschlich als Hilda Khuner abgedruckten Namens in der vorigen Ausgabe]. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Freie Presse&amp;#039;&amp;#039;, 23. Februar 1916, S. 9.&lt;br /&gt;
*Frauenkleidung im Sinne der griechischen Kunst [Abbildung von Kulmers im Museum vorgeführten Kleidern und Kommentar]. In: &amp;#039;&amp;#039;Sport und Salon&amp;#039;&amp;#039;, 1. April 1916, S. 9 und 11.&lt;br /&gt;
*E.W.: Frauenkleider im Spiegel der Kunst [mit Abbildungen und einem Interview Kulmers]. In: &amp;#039;&amp;#039;Moderne illustrierte Zeitung für Reise und Sport&amp;#039;&amp;#039;, 1917/3, S. 15–18.&lt;br /&gt;
*Silberer, Rose: Zeitlose Kleider. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Frau&amp;#039;&amp;#039;, 23. April 1919, S. 5. 	&lt;br /&gt;
*Damen der Gesellschaft im praktischen Leben [Abbildung S. 12]. In: &amp;#039;&amp;#039;Moderne Welt. Der Almanach der Dame.&amp;#039;&amp;#039; XV/5, 15. Februar 1934, S. 11–16.&lt;br /&gt;
===Quellen zu Kulmer=== &lt;br /&gt;
*Brief Kulmers vom 19. April 1910 an den Direktor des &amp;#039;&amp;#039;Century Illustrated Monthly Magazines&amp;#039;&amp;#039; - &amp;quot;Kulmer, Thilda, Baroness&amp;quot; [MssColl 504] in &amp;#039;&amp;#039;The New York Public Library Digital Collections&amp;#039;&amp;#039;. 1910 : https://digitalcollections.nypl.org/items/348eb990-b0f0-0133-18d8-00505686d14e&lt;br /&gt;
*Maisons allemandes et autrichiennes mises sous séquestre. In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de la Chambre de commerce de Paris&amp;#039;&amp;#039;, 26. Juni 1915, S. 711–735, hier S. 714: https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5715533m &lt;br /&gt;
*Chevallier Myriam/ Prohin, Lucie: Kulmer, Klothilde von: https://agorha.inha.fr/ark:/54721/f1bf20bc-ee0e-4582-a503-0010167408a5&lt;br /&gt;
===Sekundärliteratur===&lt;br /&gt;
*Bravard, Alice: &amp;#039;&amp;#039;Le Grand Monde parisien (1900–1939)&amp;#039;&amp;#039;. Rennes: Presses Universitaires de Rennes 2013.&lt;br /&gt;
*Comment, Bernard/Chapon, François: &amp;#039;&amp;#039;Doucet de fonds en combles. Trésors d’une bibliothèque d’art.&amp;#039;&amp;#039; Paris: INHA/Herscher 2004.&lt;br /&gt;
*Dupin de Beyssat, Claire: Tracing the public of the first Parisian library for art and archaeology: on the readership at Doucet’s library (1910–1914). In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Art Historiography&amp;#039;&amp;#039; 2021/24:  https://hal.science/hal-03507075v1 &lt;br /&gt;
*Goujon, Bertrand: &amp;#039;&amp;#039;Les Arenberg. Le gotha à l’heure des nations (1820–1919)&amp;#039;&amp;#039;. Paris: PUF 2017.&lt;br /&gt;
*Lillie, Sophie: Fürstin Paulins Frühlingsfeste. Weibliche Wohltätigkeit auf dem Weg zur Wiener Moderne. In : Shapira, Elena/ Rossberg, Anne-Katrin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gestalterinnen. Frauen, Design und Gesellschaft im Wien der Zwischenkriegszeit&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: De Gruyter 2023, S. 31–48.&lt;br /&gt;
*Viraben, Hadrien: Une triple ‘Exposition d’art décoratif français contemporain’ en 1912: le grand monde, l’art moderne et le luxe. In: &amp;#039;&amp;#039;Histoire de l’art&amp;#039;&amp;#039; 2021/88, S. 33–46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autorin==&lt;br /&gt;
Sylvie Arlaud&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onlinestellung: 15/09/2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{otherWiki|Thilda_de_Kulmer}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kulmer, Thilda von}}&lt;br /&gt;
[[Category:Mensch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hannah</name></author>
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