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Aktuelle Version vom 29. September 2026, 13:34 Uhr

Paul Nadar: Josef Maria Eder, 1887, Albumin

Der rasante Fortschritt in der Fotografie und deren wissenschaftlichen Anwendungen während der letzten beiden Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts verdankte sich zahlreichen Entdeckungen und Experimenten, die an unterschiedlichsten Orten stattfanden. Als Herausgeber des Jahrbuchs für Photographie und Reproductionstechnik war Josef Maria Eder zugleich Empfänger wie Verteiler von Nachrichten über diese Innovationen. Insbesondere mit französischen Forschern war der rege Ideenaustausch von wechselseitiger Bedeutung.

Die Fotografie im Dienst der Himmelskartierung

Pierre-Jules-César Janssen: Oberfläche der Sonne, aufgenommen vom Observatorium für physikalische Astronomie in Meudon bei Paris, 1885, Albumin

1887 fand in Paris die erste internationale Konferenz für Astronomie mit großer internationaler Beteiligung statt. Das Ziel der Tagung war nichts Geringeres als die Erstellung einer Himmelskarte – also einer Vermessung und Kartographierung des gesamten sichtbaren Alls. Dazu war ein koordiniertes Zusammenwirken von Sternwarten möglichst auf dem ganzen Globus nötig. An diesem Treffen nahmen nicht nur Astronomen teil, sondern auch Fotoexperten und Hersteller optischer Geräte: Ohne präzise Teleskope, kombiniert mit speziellen Kameras und hochsensiblen Negativplatten, wäre es unmöglich gewesen, an ein solches Vorhaben zu denken.[1] Von österreichischer Seite nahmen Edmund Weiss[2], Direktor der Universitätssternwarte in Wien, und der Fotochemiker Josef Maria Eder teil, der eben die Gründung der „K. k. Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie und Reproductionsverfahren“ vorbereitete, eines Instituts, das sowohl praktischen Unterricht erteilen als auch Grundlagenforschung betreiben sollte.[3] Eders eigene Beiträge zur Verbesserung der Verfahren zur Entwicklung der lichtempfindlichen Schicht von Negativen waren zu diesem Zeitpunkt in Paris bereits publiziert und weithin anerkannt worden. Der bei der Tagung ebenfalls anwesende Jules Janssen[4], Direktor des astrophysikalischen Instituts in Meudon, bezeichnete damals die Fotografie als „wahre Netzhaut des Wissenschaftlers“, sie könne auch sehen, was dem menschlichen Auge entgehe.[5] Eine in der Folge der Konferenz 1892 gemachte Beobachtung beschreibt, was gemeint war: Im Sternbild des Schwanes waren nach einstündiger Belichtung 52.000 Sterne auf der Aufnahme sichtbar, nach drei Stunden 108.000 und nach dreizehnstündiger Belichtung 197.000 Sterne.[6]

Josef Maria Eder als Vermittler fotografischen Wissens

Aber nicht nur der Erweiterung und Vertiefung des Wissens, der ‚objektiven‘ (sich ohne Einwirkung der menschlichen Hand vollziehenden) Aufzeichnung der Sicht durch optische Geräte, sollte die Fotografie dienen, sondern auch der Verbreitung dieses Wissens: Was im speziellen Feld der Astronomie das Bulletin du Comité international permanent pour l’Exécution Photographique de la Carte du Ciel Ziel war, nämlich einen möglichst großen Kreis von Astronomen über die ständigen Neuerungen zu informieren,[7] betrieb Josef Maria Eder als praxisorientierter Forscher und unermüdlicher Vermittler mit Hilfe seines Jahrbuchs für Photographie und Reproduktionstechnik, das ebenfalls im Jahr 1887 erstmals erschien und Aufsätze über ein breiteres Themenspektrum publizierte, exzerpierte, rezensierte und mit Abbildungen veranschaulichte. Er konnte nicht nur einige Teilnehmer der Tagung dafür gewinnen, regelmäßig Beiträge oder Nachrichten im Jahrbuch zu veröffentlichen, sondern baute über die Jahre ein ganzes Netzwerk von Wissenschaftlern und Praktikern auf, das ihn mit Informationen über neue Erfindungen, Entwicklungen und Anwendungen auf dem Laufenden hielt, die er wiederum an seine Leserschaft weitergab. Persönliche Besuche, wie gleichfalls 1887 im „Photochemischen Laboratorium“ in Berlin, erweiterten den Kreis seiner Verbindungen. Von Mexiko bis Moskau reichten seine Briefpartnerschaften, stammte das Bild- und Textmaterial für die Veröffentlichungen, das dann in die Sammlungen der 1887/1888 dann tatsächlich eröffneten „K.k. Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt“ einging und sich heute als Dauerleihgabe in der Albertina befindet. Andererseits diente das Jahrbuch als Informationsquelle weit über den deutschen Sprachraum hinaus, zahlreiche dort erstmals erschienene Aufsätze wurden übersetzt und in ausländischen Fachzeitschriften nachgedruckt, in Frankreich etwa im Bulletin de la Société française de la photographie, im Moniteur de la Photographie oder in Paris-Photographe.

Vielfältige Forschungsfelder

Étienne-Jules Marey: Fragment eines chronometrischen Filmstreifens mit einem an einer Schnur laufenden Huhn, um 1894, Gelatine-Auskopierpapier

Josef Maria Eder, geboren 1855 in Krems, studierte ab 1872 Physik und Chemie an der Universität Wien. Seine Habilitationsschrift von 1880 Die chemischen Wirkungen des farbigen Lichts wurde im nächsten Jahr in französischer Sprache veröffentlicht (Eder 1881). Seine ersten Aufsätze waren allerdings schon 1875 erschienen, 1876 auch im Bulletin de la Société française de la photographie. Dabei ist die frühe – und bis zuletzt praktizierte – ‚Mehrgleisigkeit‘ seiner Studien erstaunlich: Neben chemischen Verbesserungen (etwa der sogenannten Trockenplatte) interessierte er sich stets für die optischen und mechanischen Voraussetzungen des Lichtbildes (und suchte nach immer neuen Möglichkeiten, seine Ergebnisse mit unterschiedlichen Methoden zu überprüfen – etwa seit 1880 schon mit Hilfe der Spektralanalyse). Die erste Publikation, in der er chemische, optische und mechanische Bedingungen für eine bestimmte Anwendung zusammenfasste, war das 1884 erschienene Büchlein über die Momentphotographie, das unter anderem von den Leistungen Étienne-Jules Mareys[8] inspiriert war.[9] Der reich illustrierte Band zeigte die nun mögliche drastische Verkürzung der Belichtungszeit sowohl auf wissenschaftliche als auch auf ‚alltägliche‘ Bereiche angewandt. Zugleich stellte er die neuesten Erkenntnisse vor, die diese kurze Verschlusszeit ermöglichten. Eine erweiterte Neuausgabe kam 1888 auch auf Französisch heraus.[10] Mit Marey und dessen Freund Albert Londe[11] verband ihn nicht nur eine langjährige Korrespondenz und der regelmäßige Austausch von Fotografien, sondern auch eine vielfältige Zusammenarbeit. Als heute etwas kurios wirkendes Beispiel sei hier die Jury eines Wettbewerbs „zur Feststellung der genauen Form eines Wassertropfens“ in Genf erwähnt, die Eder und Marey gemeinsam übernahmen.[12] Eder berichtete über Mareys Arbeit in dessen an das Collège de France angeschlossenen Laboratorium ebenso wie über Londes Anwendung der Kamera im Krankenhaus Salpêtrière,[13] initiierte aber auch seinerseits fotografische Aufnahmen von Patientinnen in der Psychiatrischen Klinik in Kierling bei Wien.[14] Londes spätere intensive Beschäftigung mit Röntgenfotografie wiederum war von Eders Versuchen mit derselben angeregt.[15] Dieser hatte bereits im Dezember 1895 von Wilhelm Conrad Röntgen[16] dessen allererste mit Hilfe der später nach ihm benannten Strahlen entstandenen Bilder mitsamt einer Beschreibung zu ihrer Herstellung erhalten und publizierte gemeinsam mit Eduard Valenta[17] wenige Wochen später eine Mappe mit Beispielen in einer drastisch verbesserten Technik.[18] Zu diesem Zeitpunkt war allerdings der Anwendungsbereich der Entdeckung noch längst nicht klar umschrieben. Das Röntgen-Portfolio von 1896 enthielt daher Bilder einer ganzen Palette unterschiedlicher Gegenstände: Neben durchleuchteten Händen und Füßen finden wir hier Kaninchen und Ratten, Schlangen und Eidechsen, aber auch Kameen und Leder, Flintglas und Silberblech. Die beiden österreichischen Fotografen begannen damit sozusagen ein Referenzwerk aller durchleuchtbaren Stoffe, ein Unternehmen, das allerdings rasch von diversen Röntgen-Atlanten ärztlicher Kompetenz abgelöst wurde, die sämtliche Arten von Krankheiten, die sich in Knochenveränderungen manifestieren, quasi enzyklopädisch vorzuführen versuchten: Fotografisch weniger perfekt waren diese Bilder, dafür umso effizienter in ihrer Anwendbarkeit.

Jahrbuch für Photographie und Reproductionstechnik

Adrien Guébhard: Die angeblichen Lebensenergieerscheinungen des Herrn Dr. Baraduc, um 1897-1898, Cyanotypie

Solche Referenzwerke bzw. ihre Exzerpte im Jahrbuch waren deshalb so wichtig, weil das Publikum hier mit Bildern konfrontiert wurde, für die das menschliche Auge keine Präzedenzien hatte. Ambitionierte Bemühungen, die Wirkungsweise der unsichtbaren Strahlen auf sichtbares Material – auch bei einzelnen Wissenschaftlern noch umstritten – plausibel physikalisch zu erklären, waren nicht immer von Erfolg gekrönt. Es war anscheinend viel einfacher (und wurde in erstaunlich fantasievoller Weise betrieben), ungeübte Betrachter mit solchen Aufnahmen zu täuschen. Rasch wurden die Bilder beliebte ‚Beweisstücke‘ der Kunst von Geistersehern und Medien: Wenn die normalerweise nicht sichtbaren Knochen sich durch bestimmte Strahlen selbst abbilden konnten, warum sollte dasselbe nicht auch für okkulte Emanationen gelten? Der französische Arzt Adrien Guébhard[19], Pragmatiker wie Eder und mit diesem im regelmäßigen Austausch über Eigenschaften von Entwicklungsflüssigkeiten (Eder 1896), stellte Experimente an, die die Tricks der ‚Geisterfotografen‘ entlarvten und sandte Beispiele davon nach Wien – in das Jahrbuch fanden sie allerdings keinen Eingang.[20]

Eduard Valenta: Sonnenspektrum, 1893, Interferenz-Farbfotografie

Die von Eder gesammelten Texte zu praktischen Anwendungen der Fotografie veranschaulichen die Technologie als Resultat einer höchst theoretischen Auseinandersetzung mit optischen Phänomenen und den Ergebnissen chemischer Experimente: Immer wieder ging es um die grundlegende Frage nach den Eigenschaften – und damit der Natur – des Lichtes, einer damals noch völlig rätselhaften Erscheinung. Die Gesetzmäßigkeiten der Lichtbrechung durch geschliffenes Glas – etwa die Optik der Kamera – mussten präzise errechnet und durch Formeln dargestellt, die Wirkungsweisen bestimmter Chemikalien bei unterschiedlichen Temperaturen geprüft werden. Ein wesentlicher Durchbruch gelang Gabriel Lippmann[21] in Paris. Persönlichen Mitteilungen über dessen Experimente mit Farbfotografie widmete Eder höchste Aufmerksamkeit, waren die Wirkungen farbigen Lichts ja bereits Thema seiner Habilitation gewesen. Er machte gemeinsam mit Eduard Valenta eigene Versuche mit dem beschriebenen Verfahren, das auf Interferenz von Lichtstrahlen beruhte, und übermittelte Lippmann Verbesserungsvorschläge mit.[22] Lippmann erhielt für die „Interferenz-Fotografien“ 1908 den Nobelpreis, weil mit seinen Versuchen der erste Nachweis der Wellenstruktur des Lichtes gelungen war. Auch die geheimnisvolle Frage, was denn nun die Zersetzung der Silbersalze unter Sonneneinstrahlung bewirke, wurde im Jahrbuch über die Jahre mehrfach angesprochen und einander widersprechende Theorien darüber aufgestellt. Welcher Stoff bei der ‚Schwärzung‘ des Chlorsilbers genau entstand, wurde überhaupt erst um 1930 erklärt. Josef Maria Eder hat diesem Kapitel der Fotogeschichte in seinem berühmtesten Werk, seiner Geschichte der Fotografie von 1932, breiten Raum gewidmet.[23]

K. k. Graphische Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie und Reproductionsverfahren

Anonym: Die ersten Schüler und Schülerinnen der fotografischen Abteilung unter Professor Hans Lenhard an der k.k. Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie und Reproductionsverfahren in Wien, 1887-1888, Silbergelatine
Ernst und Ludwig Mach: Geschossfotografien mit einem Stahlmantelprojektil bei unterschiedlicher Lufttemperatur bzw. -strömung, 1892, Lichtdruck

Die von Eder initiierte und von ihm 1888 bis 1923 geleitete „K. k. Graphische Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie und Reproductionsverfahren“ diente ausdrücklich der Lehre und der Forschung. Innerhalb weniger Jahre verfügte sie über eine umfangreiche und höchst moderne Ausstattung. Sie wirkte als „modèle tout complet“[24] international beispielgebend von Leipzig (Fachschule für photomechanische Vervielfältigungsverfahren) über Paris (École Estienne) bis Washington.[25] Die Einrichtung ermöglichte es Eder, seine eigenen Forschungen weiter zu betreiben, gemeinsam mit Fachleuten aus anderen Gebieten an Projekten zu arbeiten und was ihm an neuesten Nachrichten zugetragen wurde, nicht nur zu überprüfen, sondern – wie im Falle Lippmanns und Röntgens – manchmal auch zu verbessern. So wurden die von Ernst Mach[26] und Peter Salcher[27] an der k. k. Marineakademie in Fiume (heute Rijeka in Kroatien) begonnenen Versuche mit Geschossen im Flug 1889 an der „Graphischen“ fortgesetzt. 1890 führte man in einer komplizierten Versuchsanordnung des Physiologen Sigmund Exner[28] Tests zur Wahrnehmungsfähigkeit des Käferauges durch. Für die Akademie der Wissenschaften in Wien schufen Eder und Valenta in jahrelangen Versuchsreihen fotografische Aufzeichnungen von Spektralanalysen einzelner Elemente, die 1911 als Atlas publiziert wurden. Später stellte Eder auch Versuche mit dem infraroten Bereich des Lichts und radioaktiven Strahlen an.

Josef Maria Eder und Franz von Reisinger: Direkte Fotografie des Netzhautbildes im Auge des Leuchtkäfers, 1890, Silbergelatinepapier[29]
Alphonse Bertillon: Josef Maria Eder, erkennungsdienstliche Aufnahme enface und profil, 9.10.1894, Albumin auf Registrierkartenkarton

Eders Einfluss auf die Einführung und Anwendung der Fotografie in den unterschiedlichsten Bereichen des öffentlichen Lebens in Österreich ist unübersehbar: Als Berater war er an der Gründung von Fotoateliers an Museen, Krankenhäusern, wissenschaftlichen Anstalten etc. beteiligt. Durch seine Schüler, die als schon ausgebildete Fachleute ‚berufsbegleitend‘ an der „Graphischen“ studierten, reichte dieser Einfluss jedoch zeitlich und räumlich weit über seinen eigenen Wirkungsbereich hinaus. Schülerinnen waren bis 1908 nur zu den künstlerischen Studiengängen zugelassen,[30] Eder ließ aber auch Ausnahmen zu, wie etwa im Fall von Dora Kallmus, deren besonderes Talent er früh erkannte und förderte. Ein wiederum von Frankreich inspiriertes Beispiel für Eders Beratungstätigkeit war das erste Fotoatelier in der neu errichteten Polizeidirektion in Wien. 1894 hatte Eder Alphonse Bertillon[31] besucht und dessen Methode, mit Hilfe von nach bestimmten Parametern hergestellten Fotografien „Steckbriefe“ herzustellen, studiert – auch von Eder wurde damals ein solcher angefertigt. Noch im selben Jahr hatte er die Übersetzung von dessen Identification anthropométrique ins Deutsche veranlasst.[32] 1898 unterstützte er nun die Polizei nicht nur bei der Einrichtung des Ateliers, sondern schlug erfolgreich einen der Assistenten an der „Graphischen“, Emil Wrbata, als ersten Leiter vor. Wrbata setzte sein fotografisches Können allerdings nicht nur im Erkennungsdienst ein. Auch bei der Dokumentation von Tatorten war ihm seine Ausbildung bei Eder dienlich:[33] Hier konnte er sein an der „Graphischen“ erworbenes Wissen um den (damals noch gefahrvollen) Gebrauch des Magnesiumblitzes anwenden, ein weiteres Thema, zu dem Eder ein Grundlagenwerk publizierte, das ins Französische übersetzt wurde und das wiederum Beiträge Londes und Erwähnungen Guébhards enthielt.[34]

1923, nach Eders Pensionierung an der „Graphischen“, verlor die „Versuchsanstalt“ innerhalb der Schule rasch an Bedeutung; es wurden andere Schwerpunkte gesetzt. Eder führte seine publizistische Tätigkeit (inklusive der exzessiven Korrespondenz) von seinem Ruhesitz in Kitzbühel aus weiter. Noch 1925 rezensierte er die Histoire de la découverte de la photographie von Georges Potonnié[35], die im selben Jahr publiziert worden war.[36] 1931 erschien das letzte Jahrbuch, 1932 beendete er die Arbeit an der vierten Auflage seines mehrbändigen Werkes zu allen Aspekten der fotografischen Techniken und Anwendungen sowie ihrer historischen Entwicklung. Josef Maria Eder starb 1944 in Kitzbühel.

Quellen und externe Links

  1. ↑ Lamy 2009: 120
  2. ↑ https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_w/Weiss_Edmund_1837_1917.xml
  3. ↑ Matzer 2015
  4. ↑ https://cths.fr/an/savant.php?id=100408
  5. ↑ Hoffmann 2001: 22–23
  6. ↑ Spitaler 1893: 269
  7. ↑ Lamy 2009: 121–123
  8. ↑ https://cbehblog.wordpress.com/personnages-beaunois-m/etienne-jules-marey-beaune-1830-paris-1904/
  9. ↑ Eder 1884
  10. ↑ Eder 1888
  11. ↑ https://www.biomecanique.org/fr/les-pionniers-sdb/444-londe
  12. ↑ Demole 1896
  13. ↑ Eder 1889
  14. ↑ Anonym 1890
  15. ↑ Londe 1898
  16. ↑ https://www.deutsche-biographie.de/gnd118745743.html#ndbcontent
  17. ↑ https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_V/Valenta_Eduard_1857_1937.xml
  18. ↑ Eder/Valenta 1896
  19. ↑ https://cths.fr/an/savant.php?id=102286
  20. ↑ Faber 2003: 152
  21. ↑ https://cths.fr/an/savant.php?id=100410
  22. ↑ Valenta 1894
  23. ↑ Eder 1932
  24. ↑ Vidal 1900: 173
  25. ↑ Matzer 2015: 49
  26. ↑ https://www.deutsche-biographie.de/gnd118575767.html#ndbcontent
  27. ↑ https://www.deutsche-biographie.de/gnd124872034.html#ndbcontent
  28. ↑ https://www.deutsche-biographie.de/gnd116319542.html#ndbcontent
  29. ↑ „Direkte Photographie des Netzhautbildes im Auge / des Leuchtkäfers / Das vom Wiener Universitätsprofessor Sigmund Exner für seine wissenschaftliche Abhandlung (Kaiserliche Akademie der Wissenschaften in Wien 1889) hergestellte Präparat des Facettenauges eines Lampyris wurde mittels Glycerin auf ein Glimmerblättchen und dann vor ein Mikroskop gebracht, dieses umgelegt und gegen ein hell erleuchtetes Fenster gerichtet. Dieses 1mm hinter dem Käferauge entfernte Lichtbildchen (Netzhautbild) wurde von J. M. Eder im Jahre 1890 mit hundertfacher Vergrößerung photographiert; durch das Fenster, auf dem ein Papierausschnitt den Buchstaben R zeigt, erblickt man die Umrisse der Schottenfelder Kirche. Das Bild gibt eine Vorstellung von der Sehschärfe des Insectes (nach: Eders Jahrbuch, 1891, Seite 50)“
  30. ↑ Matzer 2015: 38–43
  31. ↑ https://francearchives.gouv.fr/pages_histoire/39094
  32. ↑ Bertillon 1895
  33. ↑ Schneck 2020
  34. ↑ Eder 1890
  35. ↑ https://data.bnf.fr/de/ark:/12148/cb12174515f
  36. ↑ Eder 1925

Bibliografie

Eine umfassende (aber für die ins Französische übersetzten Werke von Eder nicht vollständige) Bibliografie Josef Maria Eders ist in der von Timm Starl initiierten BioBibliografischen Datenbank zur Geschichte der Fotografie in Österreich über die Webseite der Albertina abrufbar:
https://digitalepublikationen.albertina.at/search/Josef%20Maria%20Eder

  • Bertillon, Alphonse: Die gerichtliche Photographie: mit einem Anhange über die anthropometrische Classification und Identificirung. Halle an der Saale: Wilhelm Knapp 1895.
  • Demole, Eugène: Die photographische Wiedergabe eines fallenden Wassertropfens. In: Jahrbuch für Photographie und Reproductionstechnik für das Jahr 1896, S. 118–122.
  • Eder, Josef Maria: Des actions chimiques de la lumière colorée et de la photographie en couleurs naturelles. Gand: Annoot-Braeckman 1881.
  • Eder, Josef Maria: Die Momentphotographie. Ein Vortrag, gehalten im Vereine zur Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse in Wien am 2. Jänner 1884. Wien: Verlag der Photographischen Correspondenz 1884.
  • Eder, Josef Maria: La photographie instantanée, son application aux arts et aux sciences, Traduction française de la 2e édition allemande. Paris: Gauthier-Villars et fils 1888.
  • Eder, Josef Maria: Ein Besuch im photographischen Atelier des Hôpital de la Salpêtrière in Paris. In: Photographische Correspondenz, 1888, S. 6–11; Auszug in: Jahrbuch für Photographie und Reproductionstechnik für das Jahr 1889. Halle an der Saale: Wilhelm Knapp, S. 66– 67.
  • Eder, Josef Maria: La photographie à la Lumière du magnésium. Paris: Gauthier-Villars et fils 1890 (Bibliothèque photographique).
  • Eder, Josef Maria: Jahresbericht über die Fortschritte der Photographie und Reproduktionstechnik. In: Jahrbuch für Photographie und Reproductionstechnik für das Jahr 1896, S. 237–594.
  • Eder, Josef Maria / Valenta, Eduard: Versuche über Photographie mittelst der Röntgenschen Strahlen, Hrsg. mit Genehmigung der k.k. Lehr- und Versuchs-Anstalt für Photographie und Reproductions-Verfahren in Wien. Halle an der Saale: Wilhelm Knapp, Wien: R. Lechner (W. Müller) 1896.
  • Eder, Josef Maria: Zur Geschichte der Photographie - George Potonnié. Histoire de la découverte de la photographie. In: Die Kinotechnik, Nr. 13, 1925, S. 320–321.
  • Eder, Josef Maria: Geschichte der Photographie, 2 Bde. Halle an der Saale: Wilhelm Knapp 1932.
  • Faber, Monika: Josef Maria Eder und die wissenschaftliche Fotografie 1855 – 1918. In: Monika Faber und Klaus Albrecht Schröder, in Zusammenarbeit mit Gilles Mora (Hg.): Das Auge und der Apparat. Eine Geschichte der Fotografie aus den Sammlungen der Albertina. Paris: Éditions du Seuil 2003, S. 142–154.
  • Hoffmann, Christoph: Zwei Schichten. Netzhaut und Fotografie. 1860/1890. In: Fotogeschichte. Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie, Heft 81, 2001, S. 21–38.
  • Lamy, Jerôme: The Role of the Conferences and the Bulletin in the Modification of the Practices of the Carte du Ciel Project at the End of the Nineteenth Century. In: Journal of Astronomical Research, 12. Jg., Heft 2, 2001, S. 119–124.
  • Anonym [Lenhard, Hans]: Momentphotographie in der Irrenanstalt in Kierling-Gugging bei Wien. In: Jahrbuch für Photographie und Reproductionstechnik für das Jahr 1890, Beilage.
  • Londe, Albert Londe: La photographie médicale: Application aux sciences médicales et physiologiques. Paris: Gauthier-Villars et fils.1898.
  • Matzer, Ulrike: ‘Le modèle tout complet‘ – Vienna’s Graphische Lehr- und Versuchsanstalt as Study Center for Visual Communication. In: Maren Gröning (Hg.): Frame and Focus. Photography as a Schooling Issue. Salzburg: Edition Fotohof 2015, S. 28–56.
  • Schneck, Hanna: Blitzlicht in der Unterwelt. Emil Wrbata fotografiert Erdställe und Tatorte, 1895-1930. Salzburg: Edition Fotohof 2020.
  • Spitaler, Rudolf: Die Arbeiten und Fortschritte in der Astrophotographie im Jahre 1892. In: Jahrbuch für Photographie und Reproductionstechnik für das Jahr 1893. Halle an der Saale: Wilhelm Knapp, S. 268–274.
  • Valenta, Eduard: Die Photographie in natürlichen Farben mit besonderer Berücksichtigung des Lippmann‘schen Verfahrens. Halle an der Saale: Wilhelm Knapp 1894 (Encyklopädie der Photographie, H. 2).
  • Vidal, Léon: L’École Impériale-Royale des Arts graphiques de Vienne (Autriche) à l’Exposition Universelle. In: Le Moniteur de la Photographie, Bd. VII, 1900, S. 171–173.

Autorin

Monika Faber

Onlinestellung: 29/09/2026