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==DECAF – Lexikon des österreichisch-französischen Kulturaustauschs / Dictionnaire des échanges culturels Autriche-France== | |||
DECAF – ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Innsbruck und der Université de Lorraine – bietet das erste biographische und prosopographische Lexikon zu Personen, Institutionen und Ereignissen des Kulturaustausches zwischen Österreich und Frankreich von 1740 bis zur Gegenwart. Die Online-Enzyklopädie zeigt die wichtige Bedeutung von Vermittler:innen und ermöglicht einen differenzierteren Blick auf dynamische Prozesse der gegenseitigen Rezeption, Inspiration und Durchdringung. | |||
==Projektbeschreibung== | |||
Das Online-Lexikon DECAF widmet sich den Bereichen Literatur, Theater, Musik und Kunst, zeigt also in einem disziplinenübergreifenden Ansatz die mannigfaltigen kulturellen Beziehungen zwischen Frankreich und Österreich. Dabei wird vor allem sichtbar, dass Kulturen nicht in sich geschlossene, ‚nationale‘ Einheiten sind, sondern seit jeher vom grenzüberschreitenden Austausch leben. DECAF informiert über Ereignisse, Einrichtungen und vor allem Personen, die über verschiedene Formen der Vermittlung dazu beigetragen haben, die Kultur des einen Landes im jeweils anderen bekannt und verständlich zu machen. In der bisherigen Forschung wurden nicht nur die österreichisch-französischen Kulturkontakte vernachlässigt, sondern vor allem auch deren Akteur:innen. Diese stellt DECAF nun in den Mittelpunkt: Dabei werden neue Facetten von großen Persönlichkeiten behandelt (zum Beispiel, wenn sie neben anderen Tätigkeiten auch als Übersetzer:innen tätig waren), aber auch scheinbar unbedeutende Personen wie Übersetzer:innen und Kritiker:innen, die bisher wenig Beachtung gefunden haben, in den Vordergrund gerückt. Gleichzeitig widmen sich die Mitarbeiter:innen des Projekts den verschiedenen Institutionen (z.B. Museen, Zeitungen, Verlagshäuser), die wesentlich zur gegenseitigen Vermittlung von Kultur beigetragen haben. Die Einträge zu den einzelnen Personen und Institutionen werden von Mitarbeiter:innen des Projekts oder externen Mitwirkenden auf Deutsch oder Französisch verfasst. Anschließend werden sie in einem Online-Wiki veröffentlicht, wodurch sie allen Interessierten zur Verfügung stehen. Neben der freien Zugänglichkeit und der Möglichkeit, Beiträge untereinander zu verlinken, hat das Wiki auch den Vorteil, dass es kontinuierlich überarbeitet und erweitert werden kann. Entsprechend der internationalen und interdisziplinären Ausrichtung des Projekts besteht das DECAF-Team aus Forscher:innen aus unterschiedlichen kulturellen Disziplinen, wodurch verschiedene Aspekte des kulturellen Lebens abgedeckt werden können. Damit kann das Projekt einseitige Perspektiven und künstliche disziplinäre Grenzen überwinden, die fast nie der Realität des kulturellen Lebens entsprechen. Darüber hinaus verhindert auch die Zusammenarbeit zwischen Forscher:innen aus Österreich und Frankreich unilaterale Sichtweisen auf das Thema und bereichert das Projekt durch kritische Prüfung, gegenseitige Unterstützung und einen ständigen Gedankenaustausch. | |||
==Mitarbeiter:innen== | |||
===Projektleitung=== | |||
Mag. Dr. Maria Piok, Universität Innsbruck <br> | |||
Prof. Marc Lacheny, Universität Lorraine | |||
===Projektmitarbeiter:innen=== | |||
Hannah Puchelt, BA MA, Universität Innsbruck <br> | |||
ehem.: Mag. Dr. Solène Scherer, Universität Lorraine <br> | |||
ehem.: Mag. Irene Zanol, Universität Innsbruck | |||
===Technische Umsetzung=== | |||
Mag. Ulrich Lobis, MSc, Universität Innsbruck | |||
===Betreuung der Bereiche Literatur und Theater=== | |||
em. Prof. Mag. Dr. Karl Zieger, Universität Lille <br> | |||
em. o. Univ.-Prof. Mag. Dr. Sigurd Paul Scheichl, Universität Innsbruck | |||
===Betreuung der Bereiche Kunst und Musik=== | |||
Sylvie Arlaud, maître·de conférence, Universität Sorbonne <br> | |||
Sophie Picard, maître·de conférence, Universität Aix-Marseille <br> | |||
Irène Cagneau, maître·de conférence, Université Polytechnique Hauts-de-France | |||
{{otherWiki|À_propos_du_projet}} | |||
Aktuelle Version vom 25. August 2026, 12:36 Uhr
DECAF – Lexikon des österreichisch-französischen Kulturaustauschs / Dictionnaire des échanges culturels Autriche-France
DECAF – ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Innsbruck und der Université de Lorraine – bietet das erste biographische und prosopographische Lexikon zu Personen, Institutionen und Ereignissen des Kulturaustausches zwischen Österreich und Frankreich von 1740 bis zur Gegenwart. Die Online-Enzyklopädie zeigt die wichtige Bedeutung von Vermittler:innen und ermöglicht einen differenzierteren Blick auf dynamische Prozesse der gegenseitigen Rezeption, Inspiration und Durchdringung.
Projektbeschreibung
Das Online-Lexikon DECAF widmet sich den Bereichen Literatur, Theater, Musik und Kunst, zeigt also in einem disziplinenübergreifenden Ansatz die mannigfaltigen kulturellen Beziehungen zwischen Frankreich und Österreich. Dabei wird vor allem sichtbar, dass Kulturen nicht in sich geschlossene, ‚nationale‘ Einheiten sind, sondern seit jeher vom grenzüberschreitenden Austausch leben. DECAF informiert über Ereignisse, Einrichtungen und vor allem Personen, die über verschiedene Formen der Vermittlung dazu beigetragen haben, die Kultur des einen Landes im jeweils anderen bekannt und verständlich zu machen. In der bisherigen Forschung wurden nicht nur die österreichisch-französischen Kulturkontakte vernachlässigt, sondern vor allem auch deren Akteur:innen. Diese stellt DECAF nun in den Mittelpunkt: Dabei werden neue Facetten von großen Persönlichkeiten behandelt (zum Beispiel, wenn sie neben anderen Tätigkeiten auch als Übersetzer:innen tätig waren), aber auch scheinbar unbedeutende Personen wie Übersetzer:innen und Kritiker:innen, die bisher wenig Beachtung gefunden haben, in den Vordergrund gerückt. Gleichzeitig widmen sich die Mitarbeiter:innen des Projekts den verschiedenen Institutionen (z.B. Museen, Zeitungen, Verlagshäuser), die wesentlich zur gegenseitigen Vermittlung von Kultur beigetragen haben. Die Einträge zu den einzelnen Personen und Institutionen werden von Mitarbeiter:innen des Projekts oder externen Mitwirkenden auf Deutsch oder Französisch verfasst. Anschließend werden sie in einem Online-Wiki veröffentlicht, wodurch sie allen Interessierten zur Verfügung stehen. Neben der freien Zugänglichkeit und der Möglichkeit, Beiträge untereinander zu verlinken, hat das Wiki auch den Vorteil, dass es kontinuierlich überarbeitet und erweitert werden kann. Entsprechend der internationalen und interdisziplinären Ausrichtung des Projekts besteht das DECAF-Team aus Forscher:innen aus unterschiedlichen kulturellen Disziplinen, wodurch verschiedene Aspekte des kulturellen Lebens abgedeckt werden können. Damit kann das Projekt einseitige Perspektiven und künstliche disziplinäre Grenzen überwinden, die fast nie der Realität des kulturellen Lebens entsprechen. Darüber hinaus verhindert auch die Zusammenarbeit zwischen Forscher:innen aus Österreich und Frankreich unilaterale Sichtweisen auf das Thema und bereichert das Projekt durch kritische Prüfung, gegenseitige Unterstützung und einen ständigen Gedankenaustausch.
Mitarbeiter:innen
Projektleitung
Mag. Dr. Maria Piok, Universität Innsbruck
Prof. Marc Lacheny, Universität Lorraine
Projektmitarbeiter:innen
Hannah Puchelt, BA MA, Universität Innsbruck
ehem.: Mag. Dr. Solène Scherer, Universität Lorraine
ehem.: Mag. Irene Zanol, Universität Innsbruck
Technische Umsetzung
Mag. Ulrich Lobis, MSc, Universität Innsbruck
Betreuung der Bereiche Literatur und Theater
em. Prof. Mag. Dr. Karl Zieger, Universität Lille
em. o. Univ.-Prof. Mag. Dr. Sigurd Paul Scheichl, Universität Innsbruck
Betreuung der Bereiche Kunst und Musik
Sylvie Arlaud, maître·de conférence, Universität Sorbonne
Sophie Picard, maître·de conférence, Universität Aix-Marseille
Irène Cagneau, maître·de conférence, Université Polytechnique Hauts-de-France
