Georges-Arthur Goldschmidt

Der mehrfach mit Preisen und Ehrungen gewürdigte Schriftsteller und Übersetzer deutscher Herkunft Georges-Arthur Goldschmidt (*02.05.1928 Reinbek bei Hamburg) erwarb 1949 die französische Staatsbürgerschaft. Als Übersetzer von Peter Handke (*1942) zählt er zu den wenigen, die aus ihrer Muttersprache in ihre Zweitsprache übersetzen und zu den noch selteneren, die von einem von ihnen übersetzten Autor übersetzt werden. Es kommt auch vor, dass er seine eigenen Texte übersetzt.
Biographie
Goldschmidt stammt aus einer assimilierten großbürgerlichen, zum Protestantismus konvertierten, liberal gesinnten jüdischen Familie, die mit Heinrich Heines Familie entfernt verwandt ist. Seine Eltern definiert er als „überintegriert“[1]. Bei Kriegsbeginn ist er elf Jahre alt. Schon 1938 hatten ihn seine Eltern zusammen mit seinem älteren Bruder nach Italien geschickt, dann nach Frankreich, wo das Internat ihn stark und dauerhaft prägte. Nach dem Krieg wird er Deutschlehrer der Sekundarstufe (1956 besteht er das französische Staatsexamen, „CAPES“). Ende der 50er Jahre beginnt seine schriftstellerische Tätigkeit. Ungeachtet seiner Situation als Exilant fühlt er sich in Frankreich und in der französischen Sprache, die er laut seiner eigenen Formulierung als seine „Sprache des Schutzes“[2] bezeichnet, vollkommen zu Hause.
1967 veröffentlicht er einen ersten, dem Schriftsteller Marcel Béalu[3] gewidmeten Essay. Es folgen 1971 sein erster autobiographischer Text (Un corps dérisoire. 1. L’Empan, Julliard) und seine erste von einem Vorwort begleitete Handke-Übersetzung (Mort complice, Bourgois, [Begrüßung des Aufsichtsrats, 1969]). Seit 1968 werden Handkes Werke meistens (nicht immer) von Goldschmidt übersetzt, der ursprünglich keineswegs Übersetzer werden wollte und sich mancherorts als „Callboy“ der Übersetzung bezeichnet: „Ich lebe nicht davon, ich übersetze nur Texte, die ich selbst auswähle, nach einem von mir selbst bestimmten Rhythmus.“[4]
G.-A. Goldschmidt hat über etwa dreißig Jahre Texte von Peter Handke übersetzt, der seinerseits seinem Übersetzer seine Dankbarkeit bezeugt hat, indem er ihn übersetzte bzw. für manche seiner Texte ein Vorwort verfasste. Handke spricht von „Anerkennung“e[5]: Er hat zwei Bücher von Goldschmidt ins Deutsche übertragen (1981 Le Miroir quotidien [Der Spiegeltag] und 1995 La Forêt interrompue [Der unterbrochene Wald]), sowie 1994 das Vorwort zu La Ligne de fuite (Die Absonderung) verfasst. Valérie de Daran betont, dass „die Beispiele einer solchen Verbundenheit zwischen einem Autor und seinem Übersetzer beim Brückenbau zwischen Frankreich und der zeitgenössischen Literatur deutscher Sprache selten sind.“[6]
Handke ist der von Goldschmidt meistübersetzte Autor (über 25 Texte), und er ist auch ein herausragender Vermittler seines Werks. 1988 hat Goldschmidt im Pariser Verlag Le Seuil die erste französische Monografie über einen österreichischen Autor verfasst. Zwischen den beiden Autoren besteht eine enge, aber komplexe Beziehung. Bereits 1998 verhehlt Goldschmidt nicht seine politischen Differenzen: „Ich bin mit Handke befreundet und werde ihn auch weiterhin übersetzen, trotz unserer Uneinigkeiten in Bezug auf Serbien.“[7] In dem 2019 in der Internet-Zeitschrift En attendant Nadeau publizierten Artikel, in dem Goldschmidt auf die Notwendigkeit zurückkommt, auch andere von Handkes Werk begeisterte Übersetzer letzteren übersetzen zu lassen, erklärt er die Verwendung eines transparenten Pseudonyms (Georges Lorfèvre) für die 1996 erschienene Übersetzung Un voyage hivernal vers le Danube, la Save, la Morava et la Drina (Eine winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa und Drina oder Gerechtigkeit für Serbien, 1996) mit einer Form der Distanzierung zu Handke. In diesem Text stellt Handke die Serben als Opfer dar, was zu einer heftigen Kontroverse führte.
Dass Goldschmidt so viele Texte von Peter Handke übersetzt hat, erklärt sich durch seine Beziehung zur Sprache, der keinerlei „Regionalismus“[8] anhaftet. Diese Übersetzungen sind für ihn eine Erschütterung: „Handke übersetzen ist ein Abenteuer, das die vertraut-nützliche Welt umwühlt und sie in den Bereich einer nicht funktionellen Wahrnehmung zurückversetzt. In der vertrauten alltäglichen Landschaft eröffnen sich neue, bisher nicht erkundete und doch durchaus natürliche Wege, die jedermann hätte einschlagen können. Der Übersetzer steht einer Sprache (Deutsch) gegenüber, deren Realitätsbezug dem der französischen Sprache fast genau entgegengesetzt ist, welche viel entfernter ist von der konkreten Materialität, deren Genauigkeit Handke noch stärker betont.“[9] Goldschmidt beschreibt die Entdeckung von Handkes Schreibweise als eine Begegnung mit seinem eigenen Innenraum[10], wobei er zugibt, dass „die späte Konfrontation mit der Übersetzung von Handkes Werk [seine] eigene Schreibweise von Grund auf verändert hat“[11]. So meint er, dass seinen ersten zwei Büchern „etwas von Céline“ anhaftete, „mit viel Wortschatz“. „Mit der Arbeit an den Handke-Übersetzungen habe ich gelernt, wie man den Wortschatz reduziert, um ihm sein spezifisches Feld zuzuweisen. Übersetzen bedeutet, dass man innere Landschaften auftauchen lässt, aus denen sich dann eine Schreibweise entwickelt.“[12]
Die Sprache von Peter Handke interessiert auch den für die von Victor Klemperer[13] perfekt beschriebene Vereinnahmung der Sprache durch den Nationalsozialismus so hellhörigen Übersetzer, denn in den Augen des ehemaligen versteckten Kindes „führt Handkes Sprache die deutsche Sprache zu sich selbst zurück. Sie war von der Sprache des Dritten Reichs (LTI) verhunzt, zerstört worden. Handkes Sprache greift nicht zu geläufigen, obligaten Formulierungen, er benutzt die Sprache so, wie sie ist, ähnlich Kafka, und sein klares, eindeutiges Deutsch erlaubt Dingen und Fakten, sich so zu manifestieren, wie sie auftauchen, als wären sie bisher noch nie Gegenstand einer Erzählung gewesen.“[14] In der Kontinuität dieses Engagements für die Rückkehr zu einer „ent-sudelten“ Sprache lässt Goldschmidt keine Gelegenheit aus, die Faszination der französischen Philosophen für Heidegger und seine „ausschließende“[15] Sprache zu denunzieren.
Goldschmidt interessiert sich auch für einen Österreicher einer ganz anderen Epoche mit einem völlig anderen Schreibstil: Adalbert Stifter (1805–1868), der allgemein als großer Biedermeier-Autor betrachtet wird. Er übersetzt 1978 den Bildungsroman Der Hagestolz (1844) unter dem Titel L’Homme sans postérité (Phébus), nachdem dieser erstmals 1943 als « Le Célibataire » in der Übersetzung von G. Guillemot-Magitot in der Sammlung Le Cristal de roche et autres contes bei Tauchnitz in Leipzig herausgekommen ist. 2014 erscheint mit einem neuen Titel: Le Vieux Garçon (Paris, Sillage), eine neue Übersetzung von Marion Roman.
Solche Bildungsromane gehören offensichtlich zu der Lieblingsgattung des Übersetzers, der auch Anton Reiser (1785) von Karl Philipp Moritz[16] ins Französische übertragen hat, was ihn wiederum zu einem autobiografischen Text inspirierte. Dass Goldschmidt diesen Text wählte, lässt sich erneut durch die Sprache erklären, die sich, so im Vorwort, „unsichtbar macht, um selbst in einer Art Abwesenheit die Vollkommenheit zu erreichen. Stifters Sprache macht sich so unsichtbar, dass sie nicht mehr erfassbar ist, und sein Deutsch verwendet systematisch den neutralsten Wortschatz, die einfachsten Verben.“[17] Diese Bewunderung erinnert an seine Bewunderung für Handkes Sprache, die seiner Meinung nach imstande ist, „die Sprache – durch die Sprache – aufzuheben, um sie den Dingen zurückzugeben“.[18]
Goldschmidt ist auch ein Vermittler von Freud in Frankreich. Er ist zwar nicht sein Übersetzer, aber im Rahmen zweier 1988 und 1996 veröffentlichten Essays setzt er sich mit dessen Sprache auseinander. Er untersucht den Zusammenhang zwischen der Psychoanalyse und der deutschen Sprache: „Die ganze Freudsche Methode […] bestand einzig und allein darin, die Sprache zur Sprache zu bringen und sich mit dem zu befassen, was sie sagen will“[19], meint Goldschmidt. Er führt weiter aus: „Alle Schlüsselwörter der Freudschen Theorie sind im Deutschen transparente Wörter. […] Die Schlüsselwörter der deutschen Theorie sind im Französischen undurchsichtige Wörter.“[20] Wie Stefan Willer überzeugend dargelegt: „Goldschmidt betrachtet die französischen Übersetzungen von Freuds Werken als eine Therapie gegen die Zwangsneurose der deutschen Sprache, die alles auf den Körper bezieht“[21]. In der Folge dieses Essays publizierte er 2016 Heidegger et la langue allemande (Heidegger und die deutsche Sprache).
Außer Peter Handke und Adalbert Stifter hat Goldschmidt auch andere herausragende deutschsprachige Autoren übersetzt: Johann Wolfgang von Goethe, Georg Büchner, Friedrich Nietzsche, Franz Kafka – 2010 war er Mitorganisator des Kafka gewidmeten Colloque de Cerisy –, Walter Benjamin, Thomas Jonigk. Ainsi parlait Zarathoustra (Also sprach Zarathustra, 1883–1885) war seine erste, 1972 veröffentlichte Übersetzung, in die er einen Satz aus seiner eigenen Feder hineinschmuggelte.[22] Er hat Essays über Molière und Rousseau und zur Übersetzungsthematik verfasst. Er kann ausgezeichnet die Unterschiede zwischen der französischen und der deutschen Sprache beschreiben, so, wenn er sich an seinen ersten Kontakt mit der französischen Sprache im Jahre 1943 erinnert: „Die französische Sprache faszinierte mich, alle Sätze waren irgendwie transparent und überschaubar, sie waren nicht so gedrängt, nicht so dicht wie die deutschen Sätze. Die Wörter hatten ein etwas mysteriöses Gesicht, man konnte sie erst durch den Kontext verstehen, sie waren nicht wie die meisten deutschen Komposita, deren Sinn sich schon beim ersten Blick erschloss, und denen so alles Poetische verloren ging“[23]. Seine Gefühle gegenüber der deutschen Sprache können nur ambivalent sein. In ihrer Analyse von Un Jardin en Allemagne (Ein Garten in Deutschland), Goldschmidts Erinnerungen an seine ersten Jahre, kommt Valérie de Daran zum Schluss, dass „das Auftauchen von deutschen Ausdrücken innerhalb des französischen Textes wie eine Art sprachliche Vergewaltigung fungiert und den Momenten der Unterdrückung, der Körperstrafen und Misshandlungen entspricht. Die deutsche Sprache vermittelt Drohung, Unterdrückung oder Beleidigung, sie hat sich ins Gedächtnis des Autors so sicher eingeprägt wie Gerten- oder Peitschenhiebe in die Haut des Kinds.“[24]
Goldschmidts autobiographisches Werk wurde Ende der 1980er Jahre ins Deutsche übersetzt. Es beginnt 1988 mit Un Jardin en Allemagne in der Übersetzung von Eugen Helmlé[25] (Ein Garten in Deutschland). Bis 1991 schreibt Goldschmidt seine autobiographischen Texte auf Französisch. Diese Wahl erklären seine Freunde an französischen und deutschen Universitäten, die die Rezeption des Werks in beiden Ländern gründlich dokumentieren: „Er greift zur französischen Sprache, um die Erinnerung an seine deutsche Kindheit zwischen 1928 und 1938 wachzurufen und schafft somit die notwendige Distanz, um den überall herannahenden Horror und den immer stärker drohenden Nazi-Terror darzustellen. Er greift hingegen zur deutschen Sprache, um sich an seine Jugend in einem Internat im Département Haute-Savoie (Megève) zu erinnern und schafft somit den notwendigen Abstand zu den zwischen 1939 und der Libération erlebten Verwirrungen und erlittenen Brutalitäten“[26].
Seine Sprachtheorie wird in Essays und Gesprächen dargelegt, wie auch in seinem autobiographischen Werk. Sie beruht auf der Überzeugung, dass Sprache immer mangelhaft ist und dass ein unüberbrückbarer Abgrund die Sprachen trennt. Daher ist Übersetzen eine endlose Arbeit, ein ewiger Neuanfang, denn „die Übersetzung wird sich sowieso nie mit dem Original decken. Aus dem einfachen Grund, dass Deutsch nicht Französisch ist, und umgekehrt, wird immer ein Abstand bestehen, und eben das ist interessant. Was Übersetzen so spannend macht, ist, dass man sich in den Zwischenräumen des Schreibens warmschreibt.“[27]
Es wäre zweck- und sinnlos, Goldschmidts Methode des Übersetzens kurz zu definieren, man kann allenfalls eine Formulierung von Hélène Thiérard übernehmen: „Eine literalistische Auffassung des Übersetzens im Dienst der Alterität“[28]. Goldschmidt privilegiert also die Quellsprache gegenüber der Zielsprache, die Formulierung von Hélène Thiérard verdeckt jedoch die reflexive Tiefe dieses Sprachdenkers und der von ihm gewählten Lösungen, um den Abstand zwischen den Sprachen aufzuheben oder – öfter – diesen hervorzuheben. Seit 2004 existiert das nach ihm benannte Goldschmidt-Programm für junge Literaturübersetzer*innen.[29]
Quellen und externe Links
- ↑ Un enfant aux cheveux gris, S. 16
- ↑ La Joie du passeur, S. 9
- ↑ https://www.universalis.fr/encyclopedie/marcel-bealu/
- ↑ Gespräch mit Patricia Zurcher 1998, S. 59
- ↑ Gespräch mit Didier Goldschmidt und Brigitte Salino 1987, S. 47
- ↑ De Daran 2011
- ↑ Gespräch mit Patricia Zurcher 1998, S. 62
- ↑ Gespräch mit Patrick Démerin 1997, 2014, S. 143
- ↑ En attendant Nadeau
- ↑ Gespräch mit P. Zurcher 1998, S. 60
- ↑ Ebd., S. 61
- ↑ Un enfant aux cheveux gris, S. 90–91
- ↑ https://www.universalis.fr/encyclopedie/victor-klemperer/
- ↑ En attendant Nadeau
- ↑ Willer 2019, S. 108
- ↑ https://www.universalis.fr/encyclopedie/karl-philipp-moritz/
- ↑ « L’écriture comme regard », S. 11
- ↑ La Joie du passeur, S. 41
- ↑ Quand Freud voit la mer, S. 25
- ↑ Quand Freud attend le verbe, S. 38
- ↑ Thiérard 2019, S. 175
- ↑ Un enfant aux cheveux gris, S. 77
- ↑ La Traversée des fleuves, S. 165
- ↑ De Daran 2011
- ↑ https://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/opus4/frontdoor/deliver/index/docId/75658/file/Eugen-Helmle_1927-2000.pdf
- ↑ Asholt, Coquio, Ritte 2019, S. 15
- ↑ Gespräch mit P. Zurcher 1998, S. 61
- ↑ Thiérard 2019, S. 170
- ↑ https://www.ofaj.org/programmes-formations/programme-georges-arthur-goldschmidt#1
Bibliografie
Autobiografische Texte
- Un corps dérisoire. 1. L’Empan. Roman. Paris: Julliard 1971.
- Un corps dérisoire. 2. Le Fidibus. Roman. Paris: Julliard 1972.
- Un jardin en Allemagne. Récit. Paris: Le Seuil 1986.
- La Forêt interrompue. Récit. Paris: Le Seuil 1991.
- Die Absonderung. Zürich: Ammann Verlag 1991.
- Die Aussetzung. Zürich: Ammann Verlag 1996.
- La Traversée des fleuves. Autobiographie. Paris: Le Seuil 1999.
- Le Poing dans la bouche : un parcours, Lagrasse: Verdier, 2004.
- Le Recours. Récit. Lagrasse: Verdier 2005.
- Une langue pour abri. Récit. Grâne: Créaphis éditions 2009.
- Les Collines de Belleville. Roman. Paris: Actes Sud 2015.
- Un destin. Paris: éditions de l’Éclat 2016.
- L’Exil et le rebond. Paris: éditions de l’Éclat 2018.
Zitierte Essays von G.-A. Goldschmidt
- « L’écriture comme regard », in: Adalbert Stifter: L’Homme sans postérité. Paris: Phébus 1978, S. 9–24.
- Freud et la langue allemande. 1. Quand Freud voit la mer. Paris: Buchet-Chastel 1988.
- Freud et la langue allemande. 2. Quand Freud attend le verbe. Paris: Buchet-Chastel 1996.
- Peter Handke. Paris: Le Seuil 1988.
- La Joie du passeur. Paris: CNRS éditions 2013.
- Heidegger et la langue allemande. Paris: CNRS éditions 2016.
Zitierte Berichte und Gespräche
- Goldschmidt, Georges-Arthur: « Goldschmidt, traducteur du Nobel », En attendant Nadeau, 3. Dezember 2019, https://www.en-attendant-nadeau.fr/2019/12/03/goldschmidt-traducteur-handke/
- Goldschmidt, Georges-Arthur: Un enfant aux cheveux gris. Conversations avec François Dufay. Paris: CRNS éditions 2008.
- Goldschmidt, Georges-Arthur, Gespräch mit Patricia Zurcher: « Un exercice dans l’intervalle », in: Marion Graf: L’Écrivain et son traducteur, en Suisse et en Europe. Carouge-Genève: éditions Zoé 1998, S. 59–62.
- Goldschmidt, Georges-Arthur, Gespräch mit Patrick Démerin: « Le traducteur et son auteur » 1997, abgedruckt in La Joie du passeur. Paris: CNRS éditions 2013, S. 143–153.
- Gespräch von Peter Handke mit Didier Goldschmidt und Brigitte Salino. In: Oracl 1987, S. 49–51.
Sekundärliteratur zum Werk von G.-A. Goldschmidt
- De Daran, Valérie: « Peter Handke et Georges-Arthur Goldschmidt : deux figures de la traduction comme migration ». In: Bernard Banoun, Michaela Enderle-Ristori, Sylvie Le Moël (Hrsg.): Migration, exil et traduction : espaces francophone et germanophone, XVIIIe-XXe siècles. Tours: Presses universitaires François Rabelais 2011, S. 361–382, https://books-openedition-org.ressources-electroniques.univ-lille.fr/pufr/9380.
- Asholt, Wolfgang, Coquio, Catherine, Ritte, Jürgen, « Introduction ». In: Asholt / Coquio / Ritte (Hrsg.): Traverser les limites. Georges-Arthur Goldschmidt : le corps, l’histoire, la langue. Paris: Hermann 2019, S. 13–21.
- Willer, Stefan: « Freud, Goldschmidt et la psychanalyse de la langue allemande ». In: Asholt / Coquio / Ritte (Hrsg.): Traverser les limites. Georges-Arthur Goldschmidt : le corps, l’histoire, la langue, S. 97–108.
- Thiérard, Hélène, « Pensée du langage et pratique de la traduction chez Georges-Arthur Goldschmidt ». In: Asholt / Coquio / Ritte (Hrsg.): Traverser les limites. Georges-Arthur Goldschmidt : le corps, l’histoire, la langue, S. 167–185.
Autorin
Aurélie Barjonet
Übersetzung ins Deutsche: Hélène Belletto-Sussel
Onlinestellung: 27/08/2026
