Elisabeth Freundlich
Die Schriftstellerin, Journalistin, Übersetzerin und Bibliothekarin Elisabeth Freundlich (Pseudonym Elisabeth Lanzer, 21.7.1906 in Wien – 25.1.2001 in Wien) spielte eine wesentliche Rolle bei der Organisation des österreichischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus in Frankreich, insbesondere in Paris und im Südwesten Frankreichs,[1] sowie ab 1940 in den Vereinigten Staaten.
Biografie
Elisabeth Freundlich wurde in eine Familie des jüdischen Großbürgertums hineingeboren. In Wien wuchs sie in einem behüteten Umfeld auf, das in doppelter Hinsicht zu ihrer politischen und künstlerischen Prägung beitrug.
Die Wiener Lehrjahre
Ihr Vater, Jakob Freundlich, ist ein führender sozialdemokratischer Aktivist und steht Viktor Adler nahe. Als Rechtsanwalt und später als Mitglied des Bundesverfassungsgerichts zählt er zu den Gründern der Arbeiter-Zentralbank, deren Leitung er später übernimmt. Ihre Mutter Olga, deren Familie aus Mähren stammt, absolviert eine Ausbildung als Musikerin und Sängerin.
Parallel zu ihrem Studium der Germanistik, der Theaterwissenschaft und der Kunstgeschichte arbeitete Elisabeth Freundlich als Dramaturgin und Regisseurin am Neuen Wiener Schauspielhaus unter dem Pseudonym Elisabeth Lanzer, dem Geburtsnamen ihrer Mutter. Als erstes konkretes Zeichen für ihr Interesse an Politik tritt sie dem Verband Sozialistischer Studenten Österreichs bei.
In den Jahren 1932–1933 arbeitet sie für die Zeitschrift Die Wiener Weltbühne und verbringt anschließend mehrere Aufenthalte in Paris, wo sie Vorlesungen an der Sorbonne und eine Lesung von Egon Erwin Kisch zugunsten der spanischen Republikaner besucht. Diese wiederholten Begegnungen mit der französischen Sprache und politischen Kultur sollten für die Zeit ihres Exils entscheidend sein. Die Verhaftung ihres Vaters im Jahr 1934, der ohne Beweise und ohne Grundlage der Veruntreuung beschuldigt, daraufhin mit einem Arbeitsverbot belegt und unter Hausarrest gestellt wird, beendet eine Zeit der Unbeschwertheit und Harmonie. Durch die Verhaftung wird ihr Interesse an der politischen Aktualität geschärft und das antisemitische Klima, das den österreichischen Ständestaat unterminiert, hautnah für sie spürbar. Eben auf diesen Zeitpunkt datiert sie in ihrer Autobiografie Die fahrenden Jahre (1992) auch den Beginn ihrer eigenen Politisierung und ihrer antifaschistischen Aktivitäten,[2] die ihr Interesse an der Literatur für eine Weile in den Hintergrund drängen.
Bereits 1937 engagiert sich Elisabeth Freundlich in Komitees zur Unterstützung der spanischen Republikaner, deren wenig beneidenswertes Schicksal – verschärft durch die Politik der Nichteinmischung Frankreichs – sie zutiefst erschüttert.[3] Diese Erfahrung wird sie später als entscheidend für ihren weiteren Lebensweg und ihr künftiges Engagement bezeichnen und sie davon überzeugen, dass das Leben nur dann einen Sinn hat, wenn es von konkreten Taten der Solidarität geleitet wird.[4] Dieses Mitgefühl, das sich in konkreten Taten äußert, prägt später auch die Figuren ihrer Fiktionswerke, die danach streben, ihre Ideen und Handlungen in Einklang zu bringen. Bereits zu dieser Zeit unterhält sie Kontakte zum Schutzverband deutscher Schriftsteller im Ausland, der in Paris von Schriftstellern neu gegründet worden war, die nach der Gleichschaltung des Schutzverbands deutscher Schriftsteller im Jahr 1933 nach Frankreich emigriert waren.
Das Exil in Frankreich
Die Ereignisse vom März 1938 in Wien markieren sowohl für sie als auch für ihre Eltern einen neuen Wendepunkt. Das Bewusstsein für die Gefahr veranlasst sie, unverzüglich ins Exil zu gehen. Bereits am 11. März 1938 gelingt es ihnen, aus Wien zu fliehen und über die Schweiz nach Paris zu gelangen. Die Befürchtung, dass die Schweiz, obwohl sie neutral ist, nicht völlig vor der nationalsozialistischen Bedrohung sicher sei, und die Hoffnung, in Frankreich bei den sozialistischen Genossen wohlwollende Unterstützung zu finden, erklären diese Entscheidung. Der Titel des Kapitels in ihrer Autobiografie, das dem französischen Exil gewidmet ist, „Rettung und Hoffnung“, fasst ihre damalige Einstellung zusammen. Der erste Schritt, den sie gemeinsam mit ihren Eltern bei den französischen Behörden unternimmt, besteht darin, sich als „Ex-Österreicher“ zu melden, als Protest gegen die Abschaffung des Begriffs „Österreich“, der nach dem Willen der Nazis nach dem Anschluss durch den Begriff „Ostmark“ ersetzt wurde.[5]
In Paris knüpft Elisabeth Freundlich rasch Kontakte zu anderen österreichischen Intellektuellen im Exil, die ebenso wie sie bestrebt sind, die französische Öffentlichkeit auf die Situation in Österreich aufmerksam zu machen. Allen ist bewusst, dass dies nicht ohne die Hilfe renommierter Schriftsteller gelingen kann, die der französischen Öffentlichkeit bereits gut bekannt sind. So beteiligt sie sich an der Gründung der Fédération des émigrés autrichiens und anschließend der Ligue de l’Autriche vivante zusammen mit Conrad H. Lester, Arpad Haas und Emil Alphons Reinhardt, einem österreichischen Schriftsteller, der seit 1928 an der Côte d’Azur lebt und historische Biografien über Napoleon III., Joséphine de Beauharnais und Heinrich IV. verfasst hat. Reinhardt, der im französischen Widerstand aktiv war, wird in seinem Haus in Le Lavandou verhaftet, von den italienischen Besatzungstruppen an die Gestapo ausgeliefert und anschließend nach Dachau deportiert werden. An diesem Vorhaben, den österreichischen Widerstand in Frankreich zu strukturieren und sichtbar zu machen, werden sich unter anderem Joseph Roth, Alfred Polgar, Gina Kaus und Franz Werfel beteiligen, der später Vizepräsident der Ligue de l’Autriche vivante wird. Die inoffizielle Geburtsstunde der Liga war übrigens eine öffentliche Lesung von Franz Werfel, dessen Bekanntheit in Frankreich Elisabeth Freundlich als geeignet erschien, Kräfte zu bündeln und führende französische Persönlichkeiten für die österreichische Sache zu gewinnen. In ihrer Autobiografie erinnert sie sich dankbar an Benjamin Crémieux, an Albert Dauzat, an Paul Jules Perrin, den Vorsitzenden des von der Regierung Léon Blums eingesetzten Beratenden Ausschusses für deutsche Flüchtlinge, der die Frage der seit 1933 aus Nazideutschland geflohenen Flüchtlinge regeln sollte, und der seit 1935 Generalsekretär des Internationalen Büros für die Achtung des Asylrechts und die Hilfe für politische Flüchtlinge war. Hinzu kommen André Cotton, Mitglied der Akademie der Wissenschaften, der ehemalige Außenminister Yves Delbos sowie der Schriftsteller Jean-Richard Bloch.[6] Die Autobiografie zeichnet zudem die eigentliche Gründungssitzung der Liga in den Salons des Hôtel Lutétia am Boulevard Raspail in Anwesenheit von Joseph Roth, Siegfried Trebitsch, Alfred Polgar, Walter Tritsch und E. A. Reinhardt nach und stellt die Beisetzung von Roth, an der Elisabeth Freundlich in ihrer Eigenschaft als Delegierte teilnahm, als dessen letzten öffentlichen Auftritt dar.
Nach der Kriegserklärung arbeitet sie kurzzeitig an Radiosendungen im Rahmen der deutschen Programme des französischen Rundfunks unter der Leitung von Rudolf Leonhard[7] mit, für den sie mehrere Berichte über die Lage in Österreich verfasst. Sie steht dem Journalisten Otto Heller nahe, dem ehemaligen Leiter der Berliner Welt am Abend und Chefredakteur der Monatszeitschrift Nouvelles d’Autriche, den sie ebenfalls in Paris kennengelernt hatte, und schließt sich dessen Redaktion an, bis diese mit der Kriegserklärung ihr Ende findet.[8]
Der Einmarsch der deutschen Armee in Belgien und Holland stellte eine neue Bedrohung dar, die kurz darauf durch die Kapitulation Frankreichs und die Unterzeichnung des Waffenstillstands vom 22. Juni 1940 mit dem Dritten Reich in Rethondes noch verschärft wurde; eine Klausel dieses Abkommens sah die Auslieferung aller antifaschistischen Aktivisten vor. Um der Gefahr zuvorzukommen, begibt sich Elisabeth Freundlich am 10. Mai 1940 mit ihren Eltern nach Montauban, überquert am 22. Mai in Port-Bou die spanische Grenze und erreicht schließlich am 28. November 1940 über Portugal New York. Die Wahl von Montauban ist kein Zufall, denn dank der Aktivitäten der Auslandsvertretung österreichischer Sozialisten (AVÖS) und der Hilfe von Léon Blum war die Stadt als wichtiges Zentrum des österreichischen Exils bekannt, wo fast 200 Flüchtlinge und ihre Familien Zuflucht und Unterstützung gefunden hatten. Die AVÖS, die Ende März 1938 von Otto Bauer, Joseph Buttinger[9] und Friedrich Adler[10] gegründet worden war, war die einzige von der Zweiten Internationalen anerkannte Vertretung der Interessen der österreichischen Sozialdemokratie. Ursprünglich in Brüssel (1938), dann in Paris (1939/1940) ansässig, war ihr Sitz angesichts des Vormarsches der deutschen Truppen auf französischem Gebiet kurzzeitig nach Montauban (Tarn-et-Garonne) verlegt worden, schließlich dann nach New York. So konnte Elisabeth Freundlich dem Schicksal vieler Österreicher und Deutscher entgehen, die von den französischen Behörden ausgeliefert wurden. Dies verdankt sie auch dem großzügigen Eingreifen von Joseph Buttinger, der die Familie Freundlich zwar nur vom Hörensagen kannte, die Schriftstellerin und ihre Eltern jedoch auf die Prioritätenliste der ExilantInnen setzte, denen ein Notfallvisum (Emergency Rescue Visa) ausgestellt werden sollte.
Das Exil in den USA
In den Vereinigten Staaten muss Elisabeth Freundlich schnell einen Weg finden, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dort absolviert sie eine Ausbildung als Bibliothekarin an der Columbia University, arbeitet anschließend im Metropolitan Museum, unterrichtet eine Zeit lang Deutsch an der Princeton University (New Jersey) und wird unter dem Geburtsnamen ihrer Mutter, Lanzer, Leiterin der Literaturbeilage der New Yorker Zeitschrift Austro American Tribune,[11] die 1942 unter dem Namen Freiheit für Österreich gegründet worden war. Die Idee zu dieser Beilage war aus Gesprächen zwischen Elisabeth Freundlich, Wilhelm Gründorfer, dem damaligen Herausgeber, und Bertolt Brecht entstanden.[12]. In ihren Spalten sollte nach 1945 der Aufruf von Viktor Matejka an die österreichischen Emigranten erscheinen, in ihre Heimat zurückzukehren. Diese Publikation, für die sie wertvolle Beiträge österreichischer AutorInnen wie Ferdinand Bruckner oder Berthold Viertel gewinnen konnte, bot ihr die Möglichkeit, die in Paris begonnene und viel zu früh abgebrochene Arbeit an den Nouvelles d’Autriche fortzusetzen und einen Sammelpunkt für all jene zu schaffen, die für die Unabhängigkeit Österreichs kämpften und sich für die Verbreitung seiner Kultur einsetzen wollten. Ernst Waldinger, Theodor Kramer, Alfred Polgar, Günther Anders, Raoul Auernheimer, Ernst Lothar, Franz Theodor Csokor und Stefan Zweig gehören zu den Autoren, die Elisabeth Freundlichs Aufruf folgten.
Ein anderer Erfolg schlägt eine Brücke zwischen der französischen und der amerikanischen Schaffensphase der Autorin. In diesem Zusammenhang ist unter den literarischen Sensationen, die man ihr zuschreiben kann, die Vorabveröffentlichung einer Szene aus dem damals noch unveröffentlichten Stück von Franz Werfel, Jakobowsky und der Oberst, zu erwähnen, die kurz nach dem Erfolg der englischen Uraufführung in Boston zwei Monate zuvor erfolgte.[13] Auf diese Weise gelingt es ihr, die Verbindung zu Werfel wiederherzustellen, dessen Lesung am 14. Jänner 1939 in Paris die Gründung der Liga für das lebendige Österreich angekündigt hatte. Die Existenz der Austro American Tribune (1942–1949), die angesichts der politischen Umstände ungewöhnlich lang war, sowie Freundlichs unermüdliches Engagement für die Sache der Exilanten trugen dazu bei, das Bewusstsein für die österreichische Identität auf amerikanischem Boden aufrechtzuerhalten, aber auch das Bewusstsein aller, die in Österreich geblieben waren, da die Zeitung dort ab 1947 von den alliierten Besatzungsmächten zugelassen wurde.
Die literarische Auseinandersetzung mit dem Exil vor dem Hintergrund einer schwierigen Rückkehr nach Wien
Seit 1945 mit dem österreichischen Philosophen Günther Anders verheiratet (von dem sie sich 1955 scheiden ließ), kehrt Elisabeth Freundlich 1950 mit ihm nach Wien zurück, ohne dort ihre literarischen Werke veröffentlichen zu können. Wie viele ihrer Leidensgenossen verspürt sie das schmerzhafte Gefühl, dass die Rückkehr der Exilanten in ein ausgeblutetes und ideologisch tief von den Spaltungen des Kalten Krieges gezeichnetes Österreich weder erwartet noch wirklich gewünscht ist[14] und dass ihr politisches Engagement während der Jahre der Diktatur ein zusätzliches Hindernis für ihre Wiedereingliederung darstellt – neben den zahlreichen anderen Hindernissen, mit denen all jene konfrontiert waren, die aus ihrem Land hatten fliehen müssen.[15]
Ihr literarisches Werk, das in Österreich erst sehr spät veröffentlicht wurde, ist durch und durch von ihrem Schicksal als Emigrantin und Opfer des Nationalsozialismus geprägt. Ein erster Versuch, ihrer Erfahrung des Exils literarische Gestalt zu verleihen, stammt aus ihrer Zeit in den USA, erscheint in Deutschland unter dem Namen Elisabeth Lanzer und trägt bezeichnenderweise einen englischen Titel: Invasion Day (1948). Elisabeth Freundlich zeichnet darin den Lebensweg von Leni nach, einer österreichischen Fotografin, die ihre Wanderschaft zwischen Wien, Brüssel, Paris und New York schildert. Geprägt vom Widerstand gegen den Nationalsozialismus beschließt sie jedoch, nicht über ihr Leben zu schreiben und nach Europa zurückzukehren, als sie die Nachricht von der Landung der Alliierten in der Normandie erfährt. Bezeichnenderweise thematisiert die Erzählung die Schwierigkeit, eine traumatische Erfahrung erzählerisch in Worte zu fassen.
Der Roman, der die Geschichte ihrer jüdischen Familie nachzeichnet, Der Seelenvogel, ebenfalls 1948 in den Vereinigten Staaten begonnen, wurde von mehreren österreichischen Verlagen abgelehnt und konnte erst 1986 erscheinen. Er zeichnet ein Porträt ihrer Familienmitglieder und versucht vom amerikanischen Exil aus, die Geschichte ihrer jüdischen Familie, ihren sozialen Aufstieg und ihr politisches Engagement vor dem Vergessen zu bewahren.
Diese anhaltenden Schwierigkeiten, in ihrem Heimatland als Schriftstellerin anerkannt zu werden, veranlassten Elisabeth Freundlich dazu, sich der Übersetzung und dem Journalismus zuzuwenden. So übersetzte sie amerikanische Literatur sowie mehrere Theaterstücke des irischen Dramatikers Sean O’Casey, darunter The Silver Tassie (1929), ein pazifistisches Werk, auf das Brecht sie aufmerksam gemacht hatte. Parallel dazu arbeitet sie von 1953 bis 1978 für die Tageszeitung Mannheimer Morgen und berichtet in verschiedenen österreichischen und deutschen Presse- und Rundfunkmedien über die Prozesse gegen Nazi-Verbrecher. Sie schreibt auch für die Frankfurter Hefte und für die in Bonn erscheinende Zeitung Vorwärts.
Doch trotz aller Widrigkeiten gab sie nie den Gedanken auf, als Schriftstellerin und Zeitzeugin einer Erfahrung anerkannt zu werden, von der sie sich voll und ganz bewusst war, dass sie über ihren eigenen Lebensweg hinausging. Die Hommage, die Erich Hackl ihr widmet, zeigt im Übrigen, wie sehr ihr politisches Engagement das historische Bewusstsein der Schriftsteller der nachfolgenden Generation geprägt hat. So berichten auch die Erzählungen des Bandes Finstere Zeiten (1986) anhand von vier Emigrantenschicksalen sowohl vom Untergrundwiderstand gegen den Nationalsozialismus in Frankreich als auch vom Exil. Eine dieser Erzählungen, Statt einer Ehrensalve, schildert das Schicksal der Emigranten in Frankreich, die wachsenden Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert waren, ihre Einbindung in die Widerstandsnetze sowohl in der besetzten als auch in der freien Zone, ohne dabei die Ressentiments zu vergessen, denen sie bei ihrer Rückkehr nach Österreich nach 1945 ausgesetzt waren.
Mit Die Ermordung einer Stadt namens Stanislau. NS-Vernichtungspolitik in Polen 1939–1945 (1986), einem beeindruckenden dokumentarischen Werk, das das Schicksal der Juden in Galizien nachzeichnet, lenkt sie die Aufmerksamkeit auf die nationalsozialistische Vernichtungspolitik in Polen in der Region Iwano-Frankiwsk.
Ihre Autobiografie, die erst 1992 unter dem Titel Die fahrenden Jahre erschien, geht über ihren eigenen Werdegang hinaus und zeichnet mit Bescheidenheit und Einfühlungsvermögen ein lebendiges und klares Bild der verschiedenen Facetten des österreichischen Widerstands in Frankreich und später in den Vereinigten Staaten.
Quellen und externe Links
- ↑ Lajarrige 2018
- ↑ Freundlich 1992: 69
- ↑ Alge 1983 : 33
- ↑ Freundlich 1984: 40
- ↑ Freundlich 1992: 82
- ↑ Freundlich 1992: 85 et Kreissler 1983
- ↑ Lajarrige, Mazellier-Lajarrige 2020: 7
- ↑ Freundlich 1992: 91
- ↑ https://dasrotewien.at/seite/buttinger-joseph
- ↑ https://www.deutsche-biographie.de/dbo001429.html?language=de#dbocontent
- ↑ Hertling 1992 und Hertling 1997: 107
- ↑ Alge 1983: 36
- ↑ Hertling 1997: 109
- ↑ Beckermann 1989
- ↑ Fleck 2003
Bibliografie
Primärliteratur
- Invasion Day (Pseudonym Elisabeth Lanzer). Eine Erzählung. Überlingen am Bodensee: Werner Wulff Verlag 1948.
- Der eherne Reiter. Frankfurt am Main: Insel 1982.
- Warnen und Warten. In: Franz Richard Reiter (Hrsg.): Unser Kampf: in Frankreich für Österreich. Interviews mit Widerstandskämpfern. Wien: Böhlau 1984, S. 19–40.
- Die Ermordung einer Stadt namens Stanislau. NS-Vernichtungspolitik in Polen 1939–1945. Wien: Österreichischer Bundesverlag 1986, Neuauflage Wien: Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft 2016.
- Finstere Zeiten. Vier Erzählungen. Mannheim: Persona Verlag 1986.
- Die fahrenden Jahre. Erinnerungen. Salzburg: Otto Müller Verlag 1992.
- Wir waren ja wahnsinnig, damals. Mit einem Vorwort von Andreas F. Kelletat. Mannheim: Persona Verlag 2022 (Neuauflage von Invasion Day).
- Der Onkel aus Triest. Erzählungen und Betrachtungen. Wien, St. Wolfgang: Edition Art Science 2009.
Sekundärliteratur
- Alge, Susanne: Elisabeth Freundlich: Die Vertrautheit des Fremdseins. In: Elisabeth Reichart (Hrsg.): Österreichische Dichterinnen. Salzburg, Wien: Otto Müller 1983, S. 31–49.
- Beckermann, Ruth: Unzugehörig: Österreicher und Juden nach 1945. Wien: Löcker 1989.
- Fleck, Christian: Réflexions prosopographiques sur le retour d’exil en Autriche. In: Austriaca 56 (2003) = Exils et retours d’exil, S. 65–74.
https://www.persee.fr/doc/austr_0396-4590_2003_num_56_1_4414 - Hackl, Erich: Die Namen der Dinge. Salut für Elisabeth Freundlich. In: Literatur und Kritik 301/302 (2001), S. 52–63.
- Hertling, Viktoria: ,… irgendwie doch einen Erfolg gehabt.‘ Die Austro-American Tribune in New York (1942-1945). In: Dieter Sevin (Hrsg.): Die Resonanz des Exils. Gelungene und mißlungene Rezeption deutschsprachiger Exilautoren. Amsterdam: Rodopi 1992, S. 34–50.
- Hertling, Viktoria: Exil und Post-Exil: Elisabeth Freundlichs Erinnerungsbuch „Die fahrenden Jahre“. In: Modern Austrian Literature 30, Nr. 1 (1997), S. 102–116.
https://www.jstor.org/stable/24648544 - Kreissler, Felix : L’apport des exilés-résistants autrichiens à la prise de conscience nationale dans certains pays occupés et dans les camps de prisonniers de guerre en Union soviétique. In: Austriaca : Cahiers universitaires d’information sur l’Autriche 17 (1983) = La résistance autrichienne, S. 53–63.
https://www.persee.fr/doc/austr_0396-4590_1983_num_17_1_1986 - Lajarrige, Jacques: Elisabeth Freundlich. In: Hélène Leclerc (Hrsg.): Le Sud-Ouest de la France et les Pyrénées dans la mémoire des pays de langue allemande au XXe siècle. Dictionnaire et anthologie. Toulouse: Le Pérégrinateur 2018, S. 64–65.
- Lajarrige, Jacques, Mazellier-Lajarrige, Catherine: Avant-propos. In: Rudolf Leonhard: Le Feu aux barbelés. Textes traduits, présentés et annotés par Catherine Mazellier-Lajarrige et Jacques Lajarrige. Toulouse: Le Pérégrinateur 2020, S. 7–14.
Autor
Jacques Lajarrige
Übersetzung aus dem Französischen: Marc Lacheny
Onlinestellung: 09/06/2026
